Dank dieser ERP-Funktionen starten Sie im B2B-Onlinehandel erfolgreich durch

von Sandra Bültermann am 26.08.2021, 2 min Lesezeit
 
Privat sind wir es gewohnt, per Klick einzukaufen. Und was am Wochenende oder nach Feierabend gut funktioniert, wollen viele auch im Berufsalltag nicht mehr missen. Doch etliche KMU profitieren noch gar nicht vom B2B-eCommerce-Boom, da sie hier bislang kaum oder gar nicht aktiv sind. Statt in digitale Technologien zu investieren, wickeln sie ihr Vertriebsgeschäft weiterhin ganz klassisch über den Außendienst oder per Faxbestellung ab. Ein Versäumnis, das auf Dauer die Wettbewerbsfähigkeit kosten kann. In diesem Beitrag lesen Sie, warum ein modulares ERP-System aus der Cloud alles mitbringt, um effizient im B2B-Onlinehandel durchzustarten. 
 

Zentrale Daten mit hoher Datenqualität 

Wer mit Waren handeltjongliert jede Menge Daten. Zusätzlich zu den Stammdaten Ihrer Produkte verwalten integrierte ERP-Systeme auch deren Lieferdauer, Preise, technischen Zusatzangaben, Übersetzungen von ArtikelbeschreibungenKeywords für Suchfunktionen sowie mögliche Zahlungsoptionen – und das alles in einem einzigen, zentralen Datenpool. Indem der Webshop  in die Warenwirtschaft integriert istsind alle relevanten Informationen auch für Kunden online ersichtlich. Das reduziert einerseits telefonische oder schriftliche Nachfragen. Andererseits werden nachträglichen Meldungen über Lieferverzögerungen überflüssig. Und auch in die andere Richtung ist der Datenfluss gewährleistetJede Bestelltransaktion löst eine Synchronisation der Daten in Echtzeit aus und passt etwa Lagerbestände entsprechend an.  
 

Individuelle Konditionen  

Eine Besonderheit im B2B-Markt ist, dass oftmals einzelne Kunden gesonderte Konditionen erhalten, die sich beispielsweise am Bestellvolumen orientieren. Dafür verfügt die Warenwirtschaft über entsprechende Funktionen, sodass Sonderpreise bzw. Rabatte auf Produkt- oder Kundenebene sowohl auf herkömmlichen Vertriebswegen als auch im Online-Shop automatisch Berücksichtigung finden. Elektronische Rechnungen  werden direkt korrekt erstellt, wodurch umständliche Berichtigungen oder Stornierungen der Vergangenheit angehören. 
 

Volle Transparenz 

Im Geschäftskundensektor gehören große Bestellvolumina zum Alltag. Da ist es besonders wichtig, den Überblick zu behalten. Denn schon kleine Fehler können fatale Folgen haben. Mit der Kundenhistorie liefert das ERP-System alle wichtigen Informationen auf einen Blick: Was hat der Kunde zuletzt in welcher Menge und zu welchen Konditionen über welchen Kanal bestellt? Auch Artikelnachverfolgungen anhand von Chargennummern sowie Auswertungen nach Kunden oder Kundengruppen unterstützt die Business-Software per Klick. Außerdem erhalten Sie Einblick in offene Rechnungen und können entsprechend reagieren, indem Sie beispielsweise die Zahlungsweise in den Kundenstammdaten auf „Vorkasse“ umstellen oder Mahnkonditionen anpassen.  
  

Multilingual und länderspezifisch 

Beim Onlinehandel ist es völlig egal, ob der Kunde vom In- oder Ausland bestellt. Das Internet lässt physische Grenzen immer weiter schwindenSelbst wenn Sie zunächst nur national agieren wollen: Ihre Businessanwendung sollte auf jeden Fall für die Zukunft gerüstet sein und die entsprechenden Funktionen zum internationalen Handeln unterstützen. Dazu gehört beispielsweise die Möglichkeit, einen zwei- oder mehrsprachigen Onlineshop zu realisieren sowie das Handling von Artikelübersetzungen. Zudem sind beim  grenzüberschreitenden Versand diverse länderspezifische Vorgaben und Richtlinien zu berücksichtigen, wie Zölle, Steuern, Kennzeichnungspflichten, Verpackungsrichtlinien … Auch für diese Informationen gilt die integrierte Warenwirtschaft als zentrale AnlaufstelleSie nimmt alle entsprechenden Daten auf und stellt sie an entsprechender Stelle zur Verfügung. 
 

Such- und Filterfunktionen 

Die Praxis zeigt, dass B2B-Kunden im Vergleich zu Endkunden nur selten im Netz „stöbern“. Daher ist es empfehlenswert, in den Artikelstammdaten entsprechende Zusatzinformationen zu hinterlegen und den Online-Shop mit Such- und Filterfunktionen auszustatten. Diese steigern die Nutzerfreundlichkeit und erhöhen letztlich die Kundenzufriedenheit. 
 

Anbindung an Online-Marktplätze 

Neben dem eigenen Onlineshop sind Online-Marktplätze eine wertvolle Ergänzung, um größere Reichweiten zu erzielen. Damit Kunden auf sämtlichen Kanälen die gleichen Artikel kaufen und denselben Service genießen können, ist allerdings ein nahtloser Datenaustausch essenziell. Nur wenn im Hintergrund ein zentrales System sämtliche Vertriebskanäle und einhergehende Workflows mit einer gemeinsamen Datenbasis verbindet, gelingt dieser vollkommen reibungslos. Modulare ERP-Systeme versprechen hier effiziente, automatisierte Prozesse. Und dank zentraler Datenbasis müssen nie mehr Daten doppelt erfasst oder gepflegt werden.  
 

Logistik und Versand 

Integrative ERP-Lösungen umfassen auch die gesamten Logistik- und Versandprozesse und ermöglichen es, externe Partner ans System anzukoppelnDie ERP-Anwendung wandelt Bestellungen unter Berücksichtigung der jeweiligen Zahlungsart nahezu vollautomatisiert in Aufträge um und übergibt sie an die Logistik. Wurden die Waren im Lager zusammengestellt und verpackt, kann die Businessanwendung Versandlabel inklusive Trackingnummer und Versanddetails drucken und an den Versanddienstleister, ggf. an den Online-Marktplatz sowie an den Geschäftskunden weiterleiten.  
 

Und das ist längst nicht alles 

Neben den hier genannten Funktionen unterstützt das ERP-System noch viele weitere Aufgaben, die im eCommcere-Alltag mit Geschäftskunden anfallen. Dazu gehört das Handling von Retouren ebenso wie Cross- bzw. Up-Selling-Funktionalitäten und After-Sales-Maßnahmen. Auch den Kundenservice sowie die gesamte Kundenkommunikation unterstützt die ERP-Lösung erfolgreich dank integriertem CRM. Der modulare Aufbau macht es möglich, alle Unternehmensbereiche in der Anwendung zu berücksichtigen. 
 

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Sandra Bültermann
Über den Autor:
Sandra Bültermann
Sandra Bültermann (*1975) ist seit 1999 als Technische Redakteurin tätig. Als langjährige Mitarbeiterin bei Fachzeitschriften, Agenturen und Softwareunternehmen verfügt sie über umfassende Kenntnisse in den Bereichen IT, Kommunikation und Contentmanagement. Ihre Kernkompetenz liegt darin, komplexe, technische Themen verständlich und zielgruppenorientiert aufzubereiten.