Cloud ERP im Abo: 10 Vorteile von SaaS

von Sandra Bültermann am 09.12.2022, 3 min Lesezeit

Filme und Serien streamen wir nach Lust und Laune, die Bio-Kiste steht einmal in der Woche vor der Tür, die Druckerpatronen werden monatlich zugestellt – warum nicht auch Software im Abo beziehen? Wir verraten Ihnen, von welchen Vorteilen Unternehmen profitieren, wenn das ERP-System als Software as a Service aus der Cloud kommt. 

 

Was ist SaaS?

SaaS ist die Abkürzung für Software as a Service und bedeutet, dass die Software als Dienstleistung bzw. im Abo bezogen wird. Anders als traditionelle Anwendungen, die gekauft und lokal installiert werden müssen, wird SaaS gemietet und übers Web genutzt. Beinahe die gesamte IT-Infrastruktur stellt dabei der Provider. User brauchen lediglich internetfähige Endgeräte, um die Anwendungen über den Browser oder per App aufzurufen. Daten werden nicht mehr lokal gespeichert, sondern liegen beim Provider und sind über die Cloud erreichbar.

 

1. Kalkulierbare monatliche Kosten

SaaS steht für absolute Kostentransparenz: Kunden zahlen immer nur genau für die Leistungen, die sie tatsächlich in Anspruch nehmen – Updates, Backup, Sicherheit inklusive. Modular aufgebaute Anwendungen, verschiedene Abo-Modelle und flexible Laufzeiten machen Software aus der Cloud attraktiv und klar kalkulierbar fürs Budget.

 

2. Geringere (Anfangs-) Investitionen 

Anders als bei On-Premise-Lösungen entfällt bei der Nutzung von SaaS der Betrieb lokaler Serverräume. Durch die Cloud sparen KMU die Anschaffungskosten für Server und Speicher sowie laufende Kosten für Wartung, Strom und Kühlung. Außerdem müssen Sie sich weniger Sorgen machen, ob die Hardware veraltet ist, Upgrades oder Reparaturen erfordert. Für all das kommt der Provider auf. Mitarbeiter müssen lediglich mit (Mobil)Geräten, einem Browser sowie einer stabilen Internetverbindung ausgestattet werden.

 

3. Entlastung der eigenen IT-Abteilung

Für die Verfügbarkeit von Cloud-Anwendungen, deren Sicherheit sowie Aktualisierung sind die Provider zuständig. Hier kümmern sich Experten auch um Backups, Pflege und Wartung – was die eigenen IT-Mitarbeiter erheblich entlastet.

 

4. Mobile Nutzung

Auf dem Weg zum Kunden noch schnell aktuelle Informationen zu dessen Zahlverhalten abrufen, Arbeitszeiten unterwegs und Außendienstaktivitäten vor Ort protokollieren, Aufträge am Messestand digital erfassen oder ein Angebot während eines Termins schreiben und zustellen – das und vieles mehr ist möglich, wenn das ERP-System aus der Cloud kommt und mobil nutzbar ist. Indem der Zugriff auf Warenwirtschaft, CRM oder Webshop webbasiert erfolgt, können Kundenanfragen im Homeoffice beantwortet, Ersatzteile direkt beim Kunden vor Ort bestellt oder die aktuellen Geschäftszahlen auf der Dienstreise ausgewertet werden. Die Vorteile: Datenbasierte Entscheidungen lassen sich jederzeit überall treffen, Prozesse beschleunigen sich, Abteilungen arbeiten effizienter zusammen und die Servicequalität steigt.

 

5. Weltweite Verfügbarkeit

Und das Ganze funktioniert auch noch weltweit. Einzige Voraussetzung: eine stabile Internetverbindung. So erhalten KMU beispielsweise die Chance, international Fachkräfte zu beschäftigen und Mitarbeitern ein hohes Maß an Flexibilität bezüglich ihres Arbeitsortes zu gewähren. Dass moderne ERP-Lösungen aus der Cloud in der Regel mehrsprachig verfügbar sind, ist dabei ein weiterer Vorteil. Indem User in ihrer Landessprache arbeiten können, reduzieren sich Fehler und Missverständnisse erheblich.

 

6. Durchgängige Geschäftsprozesse 

Medienbrüche und Schnittstellen bremsen nicht nur Arbeitsabläufe, sondern verursachen auch zusätzliche Kosten. Denn: Zeit ist bekanntlich Geld. Damit in KMU unternehmensweit mit aktuellen, identischen Daten gearbeitet werden kann, ist eine integrierte Gesamtlösung unverzichtbar. Eine modulare ERP-Lösung aus der Cloud deckt vom Vertrieb über das Marketing bis zum Kundenservice und Rechnungswesen alle Bereiche ab und stellt Unternehmensdaten in Echtzeit bidirektional zur Verfügung.

 

7. Hohes Maß an Flexibilität

Individualität und schnelle Anpassungsfähigkeiten sind oftmals die (Erfolgs)Faktoren, die einen Wettbewerbsvorteil versprechen. Ein starres Software-Korsett ist dabei nicht dienlich. KMU brauchen im Hintergrund eine Business-Anwendung, die sich flexibel anpassen und erweitern lässt. Durch die Möglichkeit, Webservices, individuelle Zusatzprogramme oder spezifische Drittsysteme zu integrieren, werden moderne Cloud-ERP-Lösungen dem eigenständigen Charakter eines Unternehmens gerecht und unterstützen eine schnelle Reaktionsfähigkeit.

 

8. Je nach Bedarf skalierbar

Neue Technologien, Märkte und andere Gegebenheiten sorgen für einen ständigen Wandel und dafür, dass sich KMU laufend verändern müssen. Auch saisonale Schwankungen, wirtschaftliche oder personelle Veränderungen zwingen Firmen zu kurzfristigen Anpassungen. Egal, ob Sie Ihre Produktion ausweiten oder drosseln müssen, ob Saisonkräfte oder externe Mitarbeiter kurzzeitig das Team unterstützen, ob neue Märkte und Standorte in den Fokus rücken: Ein ERP-System aus der Cloud beweist maximale Anpassungsfähigkeit. Modularer Aufbau, kurze Abolaufzeiten sowie webbasierte Nutzung gewährleisten jederzeit eine flexible Skalierbarkeit von Lizenzen und Funktionsumfang.

 

9. Professionelle Sicherheit

Entgegen weitläufiger Meinungen stehen SaaS und Datensicherheit nicht im Widerspruch. Ganz im Gegenteil: Die meisten KMU profitieren durch die Cloud von einer deutlich höheren IT-Security – insbesondere, wenn die Provider deutsche Rechenzentren betreiben. Hier gelten die höchsten Anforderungen an Datensicherheit und Hochverfügbarkeit. Um Gesetzesverstöße zu vermeiden und ein extrem hohes Maß an Sicherheit zu gewährleisten, verfolgen zertifizierte Rechenzentren Sicherheitsmaßnahmen, wie sie sonst nur in Flughäfen oder Kernkraftwerken zu finden sind. Security-Experten sind rund um die Uhr einzig damit beschäftigt, Sicherheitsmaßnahmen zu überwachen und weiterzuentwickeln.

 

10. Am Puls der Zeit

Bei SaaS-Anwendungen können Sie sicher sein, immer mit der aktuellsten Version zu arbeiten. Die Anbieter entwickeln laufend Verbesserungen und integrieren Updates in der Regel umgehend, sobald sie verfügbar sind. Da die User die Anwendungen aus der Cloud beziehen, sind keine Installationen von Updates oder Patches im KMU erforderlich – und Unterbrechungen beim business as usal nicht zu befürchten.

 
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Sandra Bültermann
Über den Autor:
Sandra Bültermann
Sandra Bültermann (*1975) ist seit 1999 als Technische Redakteurin tätig. Als langjährige Mitarbeiterin bei Fachzeitschriften, Agenturen und Softwareunternehmen verfügt sie über umfassende Kenntnisse in den Bereichen IT, Kommunikation und Contentmanagement. Ihre Kernkompetenz liegt darin, komplexe, technische Themen verständlich und zielgruppenorientiert aufzubereiten.