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Produktionsauftrag anpassen



Über diesen Dialog kann der Produktionsauftrag angepasst werden. Je Position kann die Menge geändert werden. Auf der rechten Seite werden hierzu die Bestandteile mit ihren Mengen je Produktionsmengeneinheit des Produktionsauftrags angezeigt.
Produktionsauftrag anpassen 0

Das Ändern eines Produktionsauftrags ist möglich, so lange noch keine Teilmenge des Produktionsauftrags fertig gemeldet wurde.

Wird eine Menge geändert, so werden die in der Hierarchie darunter liegenden Positionen ebenfalls angepasst.

Handelt es sich bei einer Position um eine Standard-Baugruppe oder eine änderbare Baugruppe, so kann die Menge der Baugruppe so lange verringert werden, bis der Produktionsauftrag freigegeben wurde.

Eine Änderung des Produktionsauftrags beeinflusst die Planwerte (Zeiten und Kosten). Die Plankosten müssen in diesem Fall neu eingelesen werden. Eine Korrektur der Terminierung erfolgt derzeit nicht.

Das Ändern eines Produktionsauftrags beeinflusst die Statusmengen der Positionen. Hierbei werden die Statusmengen "nachgezogen".

Beispiel

Es wird ein Produktionsauftrag über 10 Uhrengehäuse angelegt. Von diesem Produktionsauftrag werden 3 Stück zurückgemeldet. Die Statusmengen sehen wie folgt aus:
Produktionsauftrag anpassen 1

Im nächsten Schritt wird der Produktionsauftrag bearbeitet. Die Anzahl der Zeiger pro Gehäuse wird von 2 auf 3 geändert. Dieses bewirkt, dass die Statusmenge "Erstellt" etc. für den Zeiger von 20 auf 30 korrigiert wird. Die Statusmenge "Gemeldet" wird von 6 auf 9 korrigiert.
Produktionsauftrag anpassen 2

Auf die Lagerbuchungen hat dieses natürlich keine Auswirkung. Die Menge der entnommenen Zeiger bleibt bei 6 bestehen.
Produktionsauftrag anpassen 3


Ist davon auszugehen, dass bei Änderung von Produktionsaufträgen auch noch die Entnahmen von Materialien bzw. die Rückmeldung von Arbeitsgängen nachgepflegt werden sollen, so empfiehlt es sich, in der Konfiguration im Register "Rückmelden" die Option "Rückmeldedialog bei PA Änderung anzeigen" zu setzen.

Im nachfolgenden Beispiel wurde ein PA über 10 Uhrengehäuse angelegt, von denen für 3 Uhrengehäuse die Materialien zurückgemeldet wurden. Dann wurde im Produktionsauftrag die Zusammensetzung von 2 Zeigern auf 3 Zeiger geändert. Es öffnet sich nun der Dialog, über den eine weitere Materialentnahme für die schon 3 zurückgemeldeten Uhrengehäuse über 3 weitere Zeiger gebucht werden kann.

Bei Arbeitsgängen befindet sich in der rechten Liste im Dialog „Produktionsauftrag anpassen“ im Kontext-Menü auf der „…“-Schaltfläche der Punkt „Arbeitsgang anpassen“. Dieser sollte üblicherweise verwendet werden, wenn ein PA vor dem Einplanen (z.B. bzgl. der zu verwendenden Ressourcen) angepasst werden soll. Da Arbeitsgänge normalerweise referenziert in einen PA übertragen werden, führt das Aufrufen dieser Funktion dazu, dass der Arbeitsgang kopiert wird und die Kopie in die Position des Produktionsauftrags übernommen wird. Damit werden sämtliche Änderungen und Anpassungen ab sofort in der Kopie und nicht in den Stammdaten des Arbeitsgangs vorgenommen. Rufen Sie die Funktion ein zweites Mal auf, so wird der AG nicht erneut kopiert, sondern die bereits vorhandene Kopie verwendet. Die Kopie erkennt man an der Nachgestellten PA- und Positionsnummer.

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