Herausforderung: Responsive Webdesign

Der Begriff „Responsive Webdesign“ geistert nun schon seit Jahren durch die Webdesign-Szene, aber was steckt eigentlich konkret dahinter?
 
Damit ist die Fähigkeit einer Website gemeint, auf unterschiedliche Geräte reagieren zu können. Noch vor wenigen Jahren war es üblich, dass Webseiten fast ausschließlich über Desktops oder Notebooks aufgerufen wurden. Heute ist das Feld der Anzeigegeräte dagegen sehr vielfältig. Neben den typischen Geräten sind heute auch die Anzeige auf Tablet-PCs und Smartphones zu berücksichtigen. Auch wenn diese Geräte zwischenzeitlich vergleichbare Auflösungen erreichen, wie die Desktop-PCs vor einigen Jahre, erfolgt die Darstellung auf einem sehr viel kleineren Bildschirm und wird noch dazu nicht mit einem Mauszeiger sondern einem Finger bedient. Kurz und knapp gesagt: Zu einem kleineren Bildschirm mit fast gleich hoher Auflösung kommt ein sehr viel unpräziseres „Eingabegerät“.

Stellen Sie sich eine Webseite vor, die für eine Auflösung (Breite) von 960 Pixeln ausgelegt wurde. Das Hauptmenü besteht aus acht horizontal angeordneten Einträgen. Diese Website wird auf einem üblichen Desktop oder Notebook perfekt angezeigt und auch auf manchen mobilen Geräten erfolgt die Anzeige komplett (üblicherweise wird egal ob hochkant oder quer die Website so angepasst, dass sie vollständig in der Breite zu sehen ist). Kann man jedoch auf den „normalen“ Geräten die Menüeinträge ohne Schwierigkeiten anklicken, ist das mit dem Finger schon weitaus schwieriger. Schließlich quetschen sich die 960 Pixel auf eine Breite von ca. 7 bzw. 12 cm.

"Responsive Webdesign" bietet hier die Lösung an. Es ermöglicht Design- und Bedienelemente je nach verfügbarer Anzeigenbreite anders darzustellen. In unserem Beispiel könnte man das Menü also dahingehend abändern, dass es auf Desktops/Notebooks horizontal und bei Smartphones vertikal dargestellt wird. Ebenso verhält es sich mit den zwischenzeitlich üblichen großen Bildern auf Webseiten, Nimmt das große Bild die gesamte Breite ein und auch eine Menge der verfügbaren Höhe, kann man dieses Bild auf mobilen Geräten z.B. einfach ausblenden.

Das Modul B2B von myfactory unterstützt mit dem ServicePack 849 zur Version 5.0 Websiteersteller bei der Umsetzung des Responsive Webdesigns. Im myfactory-Modul definieren Sie sogenannte „Devices“ unter Angabe der Minimal- und Maximalgröße, auch ist es hier möglich vollständige CSS-Media-Tags einzutragen. Die so definierten Devices werden dem Webportal-Projekt zugeordnet. Die Zuordnung schaltet bei der Formatdefinition eine Auswahlliste aller Devices frei und ermöglicht es, das gewählte Format für dieses Device anders darzustellen. Stellen Sie sich z. B. eine Artikeldetailseite mit einer Produktabbildung vor. Bei einer Auflösung von 1280 Pixeln soll dieses Bild in einer Breite von 400 Pixeln dargestellt werden. ist aber die Auflösung nur 768 Pixel breit, soll das Bild kleiner dargestellt werden (z. B. 200 Pixel), um mehr Platz für die Beschreibung zu haben.
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