"Deutsche" holen am wenigsten aus ihren Daten

Bereits zum dritten Mal wurde durch die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PwC und dem Informationsmanagement-Dienstleister Iron Mountain der sogenannte Reifeindex zum Informationsrisiko erstellt – mit ernüchterndem Ergebnis für Deutschland.
 
Was sagt dieser Reifeindex aus?
Der Reifeindex zum Informationsrisiko untersucht inwiefern Informationen geschützt und zum Vorteil des Unternehmens genutzt werden. Es wurden hierbei je 600 europäische und nordamerikanische Unternehmen von 250 bis 2.500 Mitarbeiter sowie die gleiche Anzahlung Unternehmen mit bis zu 100.000 Angestellten untersucht und in ein Punktesystem (max. 100) eingegliedert.
 
Deutschland auf dem letzten Platz
Mit dem schlechtesten Ergebnis von 53,6 Punkte landete Deutschland nun auf dem letzten Platz hinter fünf EU-Staaten (Ungarn 60,2, Frankreich 56,9 Punkte, GB 55,9 Punkte, NL 55,8 Punkte, ES 54,7 Punkte) und Nordamerika (USA 54,1 Punkte, Kanada 55,0 Punkte). In 2013 lag Deutschland mit 55,5 Punkte noch auf Platz 3.

Interessant ist bei diesem Index die Konzentration auf die beiden Aspekte Datensicherheit und Datennutzung.
 
Datensicherheit ein größeres Problem beim Mittelstand?
Die Befragung ergab weiterhin das Großunternehmen mit 65,7 Punkten beim Thema Sicherheit sehr viel besser aufgestellt sind als mittelständische Unternehmen, die nur 55,3 Punkte erreichen. Aber kein Wunder, da in Großunternehmen ganze IT-Abteilungen mit diesem Thema beschäftigt sind, wohingegen in mittelständischen Unternehmen oftmals IT-Einzelkämpfer unterwegs sind oder diese Aufgabe als „Nebenjob“ ausgeübt wird. Weiterhin lassen sich sicherheitsrelevante Maßnahmen wie Zutrittskontrolle zum Serverraum, Ausfallsicherungen etc. nur schwer in mittelständischen Unternehmen realisieren. Bliebe die Möglichkeit die Unternehmensrelevanten Daten auszulagern in ein spezialisiertes Rechenzentrum. Moderne Rechenzentren erfüllen heutzutage hohe Sicherheitsstandards und das zu bezahlbaren Preisen, oftmals günstiger als  man dies selbst abbilden könnte. Allerdings ist es mit den Daten alleine nicht getan, schließlich benötigt man diese fortlaufend, lückenlos und synchron zu den Kollegen. Daher muss die gesamte Unternehmenslösung in ein Hochsicherheitsrechenzentrum ausgelagert werden um wirklich den optimalen Vorteil von Sicherheit und Nutzbarkeit zu gewährleisten. Also lohnt sich ein Blick auf die verschiedenen Cloud-Lösungen, die genau dies ermöglichen, allerdings handelt es sich hierbei überwiegend um Standardlösungen, aber die meisten mittelständischen Unternehmen benötigen angepasste Unternehmenssoftware um ihre Prozesse optimal abzubilden. Eine individuell-programmierbare Cloud-Software wäre hier die richtige Alternative. Es gibt immer mehr Anbieter von Unternehmenssoftware, die diese Anforderung erkennen. myfactory bietet z. B. seine Unternehmenslösungen bereits seit 2007 als Cloud-Dienst an und seit 2014 auch eine spezielle Form die Private Cloud. Hier handelt es sich um individualisierbare Unternehmenssoftware, die ganz nach Wunsch des Kunden im Hochsicherheitsrechenzentrum oder auf dem eigenen Server betrieben werden kann.
 
Datamining nur was für Großkonzerne?
Interessant wird es auch bei dem zweiten Aspekt der Befragung, der Datennutzung. Rund drei Viertel der deutschen Unternehmen gab bei der Befragung zum Reifeindex an, dass Informationen ein wichtiger Baustein zum Unternehmenserfolg sind, aber nur ein Drittel beschäftigen Datenanalysten um dieses Potenzial zu heben. Wunder Sie das? Nicht wirklich, oder denken Sie, dass ein mittelständischen Unternehmen einen Datenanalysten einstellt? Oftmals ist dieser Schritt auch nicht zwingend notwendig. Betrachtet man wie Daten in einem Unternehmen gesammelt werden, stellt man schnell fest, dass viele Informationen in Form von z. B. E-Mails eintreffen und dann mehr oder weniger strukturiert in Outlook in Unterordner mit oder ohne Kennzeichnungen abgelegt werden. Diese Informationen sind nicht auswertbar. Somit kann und muss der erste Schritt hier eine strukturierte Datenablage sein. E-Mails dürfen nicht einfach im Mitarbeiter-Postfach brach liegen sondern vernünftig gekennzeichnet als Kontakt zu einer Adresse, für alle Mitarbeiter zugeordnet werden. So sind zumindest die wichtigsten Informationen zu einer Adresse an einheitlicher Stelle gesammelt. Das gilt auch für Supportanfragen, diese einfach in einem E-Mail-Postfach zu sammeln und zu bearbeiten geht zwar schnell, ist aber unübersichtlich und wertvoll Informationen gehen verloren. Hier hilft ein Ticket-System, welches Supportfälle strukturiert sammelt. Alle Bearbeitungsschritte sind dort dokumentiert und können auch ausgewertet werden. So arbeitet z. B. myfactory mit einem eigenen Ticketsystem um Anfragen und Verbesserungsvorschläge geordnet zu sammeln und ggf. öffentlich im Partnernetzwerk zur Abstimmung bereit zu stellen. So werden wichtige Erkenntnisse für zukünftige Entwicklungen gesammelt und können ausgewertet werden.
 
Apropos Auswerten: Lässt man alle Informationen eines Kunden/ Interessenten zusammenfließen, wird es spannend. Aus dem Kaufverhalten, den Supportfällen, etc. lassen sich wichtige Informationen gewinnen. Diese Informationen kann man anschließend zur Zielgruppendefinition für z. B. Marketingaktionen verwenden. Voraussetzung hierfür ist natürlich eine vollintegrierte Lösung mit der Möglichkeit, dynamische Kriterien auszuwerten und die Ergebnisse darzustellen. Auch hier kann eine vollintegrierte Unternehmenssoftware wie myfactory.BusinessWorld unterstützen.

 
Zusammenfassung
Was man hieraus ableiten kann ist, dass es kein Hexenwerk ist, hohe Datensicherheit zu erreichen und Informationen zum Unternehmenserfolg zu nutzen. Ein entscheidender Baustein ist lediglich eine flexibel einsetzbare, vollintegrierte Unternehmenssoftware. Gerade die Möglichkeit die Vorteile beider Welten (Cloud und Individualinstallation) miteinander zu verschmelzen, eröffnet spannende Möglichkeiten die Unternehmens-IT-Landschaft anzupassen:

Das entlastet das Unternehmensbudget und erhöht dabei den unternehmerischen Nutzen.

Lesen Sie die Pressemitteilung von Iron Montain


 
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