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Diese 5 Punkte machen Ihr Unternehmen zum digitalen Champion

von David Lauchenauer am 13.12.2019

Wer denkt, dass es bei der Digitalisierung mit der Anwendung von Technologien getan ist, muss umdenken. Die Auseinandersetzung mit dem digitalen Wandel und die Bewältigung der damit verbundenen Veränderungen verlangen Kreativität, Motivation, Durchhaltewillen und strategisches Vorgehen. Ein weiterer Aspekt spielt dabei eine zentrale Rolle. Mehr dazu in diesem Beitrag. 
 
Digitalisierung erfordert Kreativität 
Stellen Sie sich vor, Sie besitzen einen Baukasten mit unendlich vielen und beliebig kombinierbaren Elemente. Was würden Sie damit konstruieren? Nehmen wir an, es handelt sich dabei um Ihr Unternehmen. In welchem Bereich würden Sie etwas Bestehendes umgestalten oder etwas Neues hinzufügen? Digitale Technologien liefern Ihnen die Bauklötze. Was Sie damit anfangen, ist Ihnen bzw. Ihrer Kreativität überlassen. Sie können fast in jedem Fall sicher sein, dass die notwendige Technologie bereits vorhanden ist. Auch umgekehrt betrachtet kann dies durchaus inspirierend sein. Dann nämlich, wenn technologische Anwendungsbeispiele Anregungen vermitteln. Vielleicht regt die Anwendung von Augmented Reality die Fantasie an, um Serviceprozesse plötzlich in einem neuen Licht zu sehen oder mit innovativen Leistungen zu ergänzen. 
 
Motivation ist mehr als nur mitzumachen 
Das Thema Digitalisierung ist ein Dauerbrenner, welches uns täglich begegnet. Da liegt es nahe, ja es wird schon beinahe erwartet, dass man als Unternehmen auch auf diesen Zug aufspringt. Oft nimmt die Motivation entlang der Hierarchiestufen nach unten ab. Während das Management hellauf begeistert ist, müssen die mittleren Führungsebenen die Doppelbelastung aus digitaler Neuausrichtung und Tagesgeschäft abfedern. Weiter unten auf operativer Ebene ist man besorgt um den eigenen Arbeitsplatz, welcher der Automatisierung zum Opfer fallen könnte. Nicht selten hängt das auch mit der abnehmenden Kommunikation zusammenhängen, welche das “Bodenpersonal” kaum noch erreicht. Dabei ist gerade die kommunikative Unterstützung von zentraler Bedeutung für den Erfolg digitaler Projekte. Motivation und Kommunikation sind in Sachen Digitalisierung unverzichtbar und sollten entsprechend hoch gewichtet werden. 
 
Durchhalten, auch wenn es mal harzt 
Die Motivation der Anwender, ja des ganzen Betriebes, ist wichtig und kommt vor allem dann zum Tragen, wenn es mit dem Projektfortschritt einmal harzt. Mit der Digitalisierung betreten die meisten Unternehmen Neuland. Da ist es normal, auf Widerstände und unvorhergesehene Schwierigkeiten zu stoßen. Fast jede Herausforderung lässt sich bewältigen, wenn man sie gemeinsam anpackt und sich gegenseitig Mut macht. So können auch längere Durststrecken bewältigt werden, wenn etwa automatisierte Prozesse (noch) nicht den gewünschten Effekt haben. Oder wenn die Umstellung auf das neue Warenwirtschaftssystem länger als geplant dauert. Durchhalteparolen sind übrigens umso glaubwürdiger, je überzeugter alle Beteiligten vom Sinn und Nutzen der Digitalisierung sind. 
 
Unterm Strich zählt der Nutzen 
Digitalisierung stellt per se noch keinen Fortschritt dar. Wie und in welchem Umfang ein Unternehmen seine digitale Zukunft sieht, hängt vom Nutzen ab, welcher damit verbunden ist. Das können betriebswirtschaftliche Zusammenhänge sein, aber auch weniger greifbare Vorteile wie Mitarbeiterzufriedenheit, Imagesteigerung, Attraktivität als moderner Arbeitgeber usw. Aufwand und Ertrag spielen auch hier eine zentrale Rolle. Nicht nur kurzfristig betrachtet, sondern als mittel- oder langfristige Investition in die Zukunft der Organisation oder des Betriebes. Oft zeigt sich, dass auch hier die bekannte 80/20-Regel (Pareto-Prinzip). Relativ einfache, schnelle Maßnahmen sind sehr effektiv. Für die übrigen 20 Prozent braucht es dann einiges mehr. 
 
Leute, wir brauchen einen Plan! 
An Vielfalt und Dynamik mangelt es dem digitalen Wandel nicht. Wer sich nicht in den unzähligen Möglichkeiten, Technologien, Lösungen und Angeboten verheddern will, sollte mit einem klaren Plan an den Start gehen. Die Digitalisierungsstrategie verbindet bestehende Unternehmens- und Bereichsstrategien und ergänzt diese mit entsprechenden digitalen Konzepten und Maßnahmen. IT-Fachkräfte müssen die Rolle als Brückenbauer übernehmen zwischen Business und Technologie, denn immer mehr erfolgen die Impulse zur Digitalisierung in den Fachabteilungen. Eine übergeordnete Strategie verhindert, dass daraus Einzelaktionen werden und sorgt gleichzeitig dafür, dass digitale Synergien über das ganze Unternehmen hinweg optimal genutzt werden können. 

Über den Autor: Dr. Robert Meyer

Dr. Robert Meyer ist seit 2011 Geschäfts­führer der myfactory International GmbH. Seine Leiden­schaft ist die Vermarktung von moderner Cloud ERP-Software über Online-Medien und Partner­vertrieb. Im Mittelpunkt steht bei ihm immer das Wohl von Anwendern, die eine funktional ausgereifte, leicht zu in­di­vidualisierende, intuitiv zu bedienende, auf allen Devices verwendbare, und mobil ein­setzbare Unternehmens-Software benötigen.

Über den Autor: Rainer Giersbach

Rainer Giersbach stieg 2000 in die IT-Branche über eine technische Hotline zu kfm. Unternehmens­software ein, wenig später übernahm er das Produkt Management für diesen Bereich. 2006 stieß er im Zuge einer Recherche zum Thema "Online-Warenwirtschaft" auf myfactory. Das Thema hat ihn nicht mehr losgelassen und seit 2007 gestaltet er als Program Manager die myfactory Software aktiv mit.

Über den Autor: Timo Bärenklau

Nach seinem erfolgreichen Studium mit Abschluss als Bachelor of Engineering im Studiengang „Internationales Technisches Vertriebsmanagement“ stieß Timo Bärenklau als Lead Spezialist zur myfactory International GmbH hinzu. Schon während seines Studiums entdeckte er seine Leidenschaft für Vertriebsoptimierung, besonders im Hinblick auf CRM-Systeme. Auch seine Bachelor-Arbeit hatte CRM als Schwerpunkt. Seit 2012 betreut er maßgeblich die Leadqualifizierung bei myfactory.

Über den Autor: Tobias Korch

Tobias Korch arbeitet seit März 2011 bei myfactory als Software-Entwickler. Seine Schwerpunkte sind die Produktionsplanung (PPS) und das Modul eCommerce. Er ist ein engagierter Verfechter des myfactory-Konzeptes EasyRelease, mit dem Partner updatesichere Zusatzprogramme zur myfactory Business Software erstellen können. Bei Partnern und Partner-Interessenten sind deshalb seine Programmierer-Schulungen und unterstützende Coachings sehr gefragt. Durch seine vieljährigen Praxiserfahrungen mit komplexen Softwareprojekten hat er den Kontakt zum Mittelstand und das Verständnis für Anforderungen und Problemstellungen der Unternehmen und Anwender. Wenn es nichts zu tun gibt (gibt es das eigentlich?) dann kümmert er sich um seine Familie, macht Musik oder interessiert sich für alles was mit IT zu tun hat.

Über den Autor: Jan Schweighart

Jan Schweighart arbeitete nach einem Software Engineering Studium an der Hochschule Konstanz als Software Entwickler für einen Software Dienstleister. Überzeugt von Produkt und Mentalität, kam er Ende 2013 zu myfactory wo er heute schwerpunktmäßig an der Weiterentwicklung von myfactory.CRM arbeitet. Herr Schweighart hatte früher mal Hobbies, Freunde und ein soziales Leben, so wird zumindest berichtet. Heute ist er Vater einer kleinen Tochter ;)

Über den Autor: Dr. Mathias Hamp

Dr. Mathias Hamp ist Kommunikations- experte und entwickelt Kommunikations- strategien zur Vermarktung von Ideen, Waren und Marken. Seit 2015 verantwortet er für myfactory den Bereich Online Marketing.

Über den Autor: David Lauchenauer

David Lauchenauer (*1963) ist seit 1988 als Unternehmer im Bereich Business Software für KMU tätig. Seit 2008 ist er in der Schweiz Geschäftsführer und VR der myfactory Software Schweiz AG und startete 2009 mit myfactory das professionelle Cloud ERP für den Schweizer KMU-Markt, weshalb er über sehr umfassende Praxiserfahrungen mit Cloud-Computing verfügt. Seit 2016 ist David Lauchenauer auch Geschäftsführer und Gesellschafter der myfactory Gruppe.

Über den Autor: Stefan Girschner

Stefan Girschner (* 1967) berichtet als Fachjournalist seit vielen Jahren über Neuheiten und Trends in der IT-Branche. Seine journalistische Laufbahn startete er 1999 bei der Fachzeitschrift e-commerce magazin (ehemals IWT Magazin Verlag), wo er bis 2003 als Redakteur tätig war. Seit 2004 ist er freiberuflich für verschiedene Fachzeitschriften und Online-Portale in den Bereichen Unternehmens-IT, Computing sowie Wirtschaft und Industrie tätig. Darüber hinaus arbeitet er als Lektor und in der Schlussredaktion für Verlage und Agenturen. Von 2010 bis 2016 hatte er die redaktionelle Leitung des Digitalbusiness Magazin (WIN-Verlag) inne. Seit 2016 schreibt er wieder verstärkt für bekannte IT-Fachzeitschriften und -Portale.

Über die Autorin: Sandra Bültermann

Sandra Bültermann (*1975) ist seit 1999 als Technische Redakteurin tätig. Als langjährige Mitarbeiterin bei Fachzeitschriften, Agenturen und Softwareunternehmen verfügt sie über umfassende Kenntnisse in den Bereichen IT, Kommunikation und Contentmanagement. Ihre Kernkompetenz liegt darin, komplexe, technische Themen verständlich und zielgruppenorientiert aufzubereiten.
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