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Die Notwendigkeit einer integrierten CRM-Lösung im ERP

von David Lauchenauer am 25.08.2017


CRM als Wachstumsmotor für ERP-Systeme

Laut dem Statistikportal Statista wächst der Umsatz mit CRM-Systemen kontinuierlich, der prognostizierte Umsatz soll von 2016 (31,73 Mrd. US-Dollar) auf 36,51 Mrd. US-Dollar ansteigen. Das ist ein weltweites Wachstum von knapp 15%. Eine im Jahre 2015 von der amerikanischen Gartner-Tochter Software Advice durchgeführte BuyerView-Studie von ERP-Systemen fand heraus, dass ein Fokus auf die Integrationsfähigkeit bei 59% der befragten Unternehmen der primäre Grund für die Implementierung einer modernen ERP-Lösung darstellt. Als weiterer Grund wurde mit 47% der Befragten festgestellt, dass die Notwendigkeit verbundener CRM-Prozesse ebenfalls von großer Relevanz ist und die Entscheidung hinsichtlich einer ERP-Software das Customer-Relationship-Management stark involviert.


Integrierte Systeme schaffen Wettbewerbsvorteile

Während sich frühere Generationen von ERP-Software vor allem um die Ressourcen-Allokation entlang der Supply-Chain konzentrierten, fehlten häufig wichtige Funktionen für das effiziente Kundenmanagement, wenn über die Verwaltung der Stammdaten hinausgegangen werden sollte. So setzen historisch bedingt viele Unternehmen auf spezialisierte CRM-Systeme, die neben der ERP-Software betrieben werden. Dieser Ansatz bringt jedoch einige Defizite mit sich, da CRM über Schnittstellen aufwendig ans ERP angebunden werden muss. Dieser Prozess ist nicht nur fehleranfällig, sondern führt in der Regel auch zu einem mehrfachen Datenmanagement, Redundanzen und inkonsistenten Daten. Kundenbetreuer haben bei solch einer Integration oftmals keinen Einblick in die Buchhaltung oder das Lager, Vertriebler können beispielsweise nicht einsehen, ob ein Interessent noch einige unbezahlte Rechnungen zu begleichen hat. 
 
Doch wie die BuyerView-Studie eindrucksvoll zeigt, sind diese Zeiten nun vorbei, denn die Integrationsfähigkeit von ERP-Systemen ist inzwischen einer der primären Entscheidungsfaktoren geworden. Dementsprechend wird auch CRM nicht mehr als eigenständige Anwendung gesehen, Unternehmen erwarten heutzutage nahtlos integrierte Systeme statt einer heterogenen IT-Architektur. Dies bringt abteilungsübergreifende Vorteile, da durch die zusätzlichen Informationen die Beratungsqualität steigt und ergänzende Umsatzchancen wahrgenommen werden können. Da nur noch eine einheitliche Datenbasis genutzt wird, gehören inkonsistente Daten der Vergangenheit an. Auch die IT muss sich nicht mehr um das Aufrechterhalten der Integration kümmern, die IT-Last wird maßgeblich reduziert. Kommt ein ganzheitliches Cloud ERP zum Einsatz, so kann sich das Unternehmen sogar vollständig auf die Wertschöpfung konzentrieren, da keine eigene IT-Infrastruktur mehr betrieben werden muss: die vollständige Business Software wird unkompliziert via Internet als Dienstleistung im monatlichen Abo (Software-as-a-Service) bezogen. 


Verbundene und mobile Lösungen werden wichtiger denn je

In den Unternehmen selbst vollzieht sich aktuell ein Generationenwandel: bis 2020 werden die sogenannten Digital Natives insgesamt 50 Prozent der Arbeitskräfte stellen. Großgeworden mit technologischen Entwicklungen, verändern sich durch diese Mitarbeiter die Impulse und auch die Haltung hinsichtlich der Arbeit als solches. Eines der Kredos ist beispielsweise eine bessere Work-Life-Balance, die Homeoffice- oder Flex-Office-Modelle inkludiert. Um diesen wachsenden Ansprüchen gerecht zu werden, benötigt es von Grund auf mobile Business Software, die vollständig integriert ist. Ebenso wachsen die Ansprüche hinsichtlich der Usability: Heutzutage erwarten Anwender auch ohne intensive Schulungen zumindest die Grundfunktionen einer ERP-Software bedienen zu können. Eine heterogene IT-Landschaft mit vielen Insellösungen, für die alle Einweisungen notwendig und im schlimmsten Fall auch unterschiedliche, umständliche Einwahlsequenzen ins Unternehmensnetzwerk vorausgesetzt werden, stoßen hier nicht mehr auf viel Gegenliebe.
 
Abschließend bleibt festzuhalten, dass der aktuelle Trend ganz klar in Richtung ganzheitlichen, modernen, Cloud ERP-Lösungen geht, die sowohl alle horizontalen als auch vertikalen Anforderungen abbilden können. Daher sehen immer mehr Käufer von ERP-Software eine vollständige Integration von CRM als essenziell an.

Über den Autor: Dr. Robert Meyer

Dr. Robert Meyer ist seit 2011 Geschäfts­führer der myfactory International GmbH. Seine Leiden­schaft ist die Vermarktung von moderner Cloud ERP-Software über Online-Medien und Partner­vertrieb. Im Mittelpunkt steht bei ihm immer das Wohl von Anwendern, die eine funktional ausgereifte, leicht zu in­di­vidualisierende, intuitiv zu bedienende, auf allen Devices verwendbare, und mobil ein­setzbare Unternehmens-Software benötigen.

Über den Autor: Rainer Giersbach

Rainer Giersbach stieg 2000 in die IT-Branche über eine technische Hotline zu kfm. Unternehmens­software ein, wenig später übernahm er das Produkt Management für diesen Bereich. 2006 stieß er im Zuge einer Recherche zum Thema "Online-Warenwirtschaft" auf myfactory. Das Thema hat ihn nicht mehr losgelassen und seit 2007 gestaltet er als Program Manager die myfactory.BusinessWorld aktiv mit.

Über den Autor: Timo Bärenklau

Nach seinem erfolgreichen Studium mit Abschluss als Bachelor of Engineering im Studiengang „Internationales Technisches Vertriebsmanagement“ stieß Timo Bärenklau als Lead Spezialist zur myfactory International GmbH hinzu. Schon während seines Studiums entdeckte er seine Leidenschaft für Vertriebsoptimierung, besonders im Hinblick auf CRM-Systeme. Auch seine Bachelor-Arbeit hatte CRM als Schwerpunkt. Seit 2012 betreut er maßgeblich die Leadqualifizierung bei myfactory.

Über den Autor: Tobias Korch

Tobias Korch arbeitet seit März 2011 bei myfactory als Software-Entwickler. Seine Schwerpunkte sind die Produktionsplanung (PPS) und das Modul eCommerce. Er ist ein engagierter Verfechter des myfactory-Konzeptes EasyRelease, mit dem Partner updatesichere Zusatzprogramme zur myfactory Business Software erstellen können. Bei Partnern und Partner-Interessenten sind deshalb seine Programmierer-Schulungen und unterstützende Coachings sehr gefragt. Durch seine vieljährigen Praxiserfahrungen mit komplexen Softwareprojekten hat er den Kontakt zum Mittelstand und das Verständnis für Anforderungen und Problemstellungen der Unternehmen und Anwender. Wenn es nichts zu tun gibt (gibt es das eigentlich?) dann kümmert er sich um seine Familie, macht Musik oder interessiert sich für alles was mit IT zu tun hat.

Über den Autor: Jan Schweighart

Jan Schweighart arbeitete nach einem Software Engineering Studium an der Hochschule Konstanz als Software Entwickler für einen Software Dienstleister. Überzeugt von Produkt und Mentalität, kam er Ende 2013 zu myfactory wo er heute schwerpunktmäßig an der Weiterentwicklung von myfactory.CRM arbeitet. Herr Schweighart hatte früher mal Hobbies, Freunde und ein soziales Leben, so wird zumindest berichtet. Heute ist er Vater einer kleinen Tochter ;)

Über den Autor: Dr. Mathias Hamp

Dr. Mathias Hamp ist Kommunikations- experte und entwickelt Kommunikations- strategien zur Vermarktung von Ideen, Waren und Marken. Seit 2015 verantwortet er für myfactory den Bereich Online Marketing.

Über den Autor: David Lauchenauer

David Lauchenauer (*1963) ist seit 1988 als Unternehmer im Bereich Business Software für KMU tätig. Seit 2008 ist er in der Schweiz Geschäftsführer und VR der myfactory Software Schweiz AG und startete 2009 mit myfactory das professionelle Cloud ERP für den Schweizer KMU-Markt, weshalb er über sehr umfassende Praxiserfahrungen mit Cloud-Computing verfügt. Seit 2016 ist David Lauchenauer auch Geschäftsführer und Gesellschafter der myfactory Gruppe.

Über den Autor: Stefan Girschner

Stefan Girschner (* 1967) berichtet als Fachjournalist seit vielen Jahren über Neuheiten und Trends in der IT-Branche. Seine journalistische Laufbahn startete er 1999 bei der Fachzeitschrift e-commerce magazin (ehemals IWT Magazin Verlag), wo er bis 2003 als Redakteur tätig war. Seit 2004 ist er freiberuflich für verschiedene Fachzeitschriften und Online-Portale in den Bereichen Unternehmens-IT, Computing sowie Wirtschaft und Industrie tätig. Darüber hinaus arbeitet er als Lektor und in der Schlussredaktion für Verlage und Agenturen. Von 2010 bis 2016 hatte er die redaktionelle Leitung des Digitalbusiness Magazin (WIN-Verlag) inne. Seit 2016 schreibt er wieder verstärkt für bekannte IT-Fachzeitschriften und -Portale.

Über die Autorin: Sandra Bültermann

Sandra Bültermann (*1975) ist seit 1999 als Technische Redakteurin tätig. Als langjährige Mitarbeiterin bei Fachzeitschriften, Agenturen und Softwareunternehmen verfügt sie über umfassende Kenntnisse in den Bereichen IT, Kommunikation und Contentmanagement. Ihre Kernkompetenz liegt darin, komplexe, technische Themen verständlich und zielgruppenorientiert aufzubereiten.
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