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Eine effektive ERP App erkennen: so geht´s!

von David Lauchenauer am 08.09.2017

Das Geschäftsleben wird schnelllebiger, flexibler und auch mobiler. Während vor einigen Jahrzehnten eine Tätigkeit fast zwingend am Arbeitsplatz im Büro verrichtet werden musste, so ist ein Büro heutzutage nicht mehr zwingend erforderlich, um produktiv zu arbeiten. Start-ups, Digitale Nomaden und Projektgruppen machen es vor; längst haben auch Unternehmen wie WeWork bzw. Coworking-Cafes das gigantische Potenzial dahinter erkannt. Aber auch in KMU lässt sich der Einzug von mobilen Endgeräten wie Laptops, Tablets und Smartphones nicht mehr negieren, kaum ein Unternehmen hat seine Mitarbeiter nicht mit diesen smarten Devices ausgestattet. Im Vordergrund steht natürlich auch hier die Optimierung der Geschäftsprozesse – und das auch mobil. Daher benötigen Unternehmen orts- und uhrzeitunabhängig einsetzbare Business Software, die volle Kontrolle von allen Endgeräten ermöglicht. Zu diesem Zwecke gibt es zahlreiche ERP-Apps der verschiedenen Anbieter auf dem Markt. Doch woran erkennen Sie eine leistungsstarke Anwendung?


Native und webbasierte Apps

Mobile Endgeräte sind heutzutage in den unterschiedlichsten Größen – und damit auch den verschiedensten Bildschirmdiagonalen sowie Auflösungen – auf dem Markt zu finden. Eine gute ERP App sollte jedoch für die verschiedensten Devices optimale Ergebnisse liefern. Eine Smartphone App ist daher oftmals kompakter und wird häufig nativ optimiert für das jeweilige Betriebssystem – z.B. Android oder iOS – entwickelt. Für größere Bildschirme von Tablets oder Laptops/Netbooks geht der Trend jedoch deutlich zu webbasierten Anwendungen, die den gesamten Funktionsumfang des ERP-Systems abbilden können. Wird ein Cloud ERP bezogen, so kommt in der Regel für alle Endgeräte dieselbe webbasierte Anwendung zum Einsatz. Dafür benötigt es nur einen Internetzugang und ein Endgerät mit Webbrowser, eine umständliche Einwahl ins Unternehmensnetzwerk via VPN oder der Download einer App ist nicht mehr notwendig. Die Anwender profitieren von einem uneingeschränkten Funktionsumfang und der gewohnten Bedienbarkeit – unabhängig vom Betriebssystem oder Endgerät.

Inzwischen bieten viele ERP-Anbieter sowohl Web Anwendungen als auch native Apps an, hier liegt die Wahl beim Anwender selbst. Insbesondere, wenn nur kurz ein paar KPIs nachgeschlagen oder ein kleiner Ausschnitt des ERP-Systems benötigt wird, kommen User mit der nativen App schneller ans Ziel. Die webbasierte Oberfläche punktet vor allem dann, wenn mehr Funktionalität benötigt wird. Die Wahl der passenden App wird also auch vom gewünschten Einsatzbereich bestimmt.


Mobile Prozessoptimierung

Durch die Verbreitung von mobilen Endgeräten bietet sich ein großes Potenzial zur Prozessoptimierung. Die Einsatzgebiete von mobilem ERP sind dabei abteilungs- und bereichsübergreifend, wenn eine ganzheitliche ERP-Software zum Einsatz kommt. So profitiert zum Beispiel der Vertrieb davon, dass er beim Kunden vor Ort den Lagerstand einsehen, an ausstehende Zahlungen erinnern oder Bestellungen aufgeben kann, die ohne Zeitverzug im Unternehmen weiterbearbeitet werden können. Auf dem Tablet lassen sich diese auch direkt digital signieren. Auch der technische Service profitiert von den Möglichkeiten des mobilen ERPs, da so nicht nur Service-Aufträge sichtbar sind, sondern auch bisherige Bestellungen, durchgeführte Wartungen, Dokumentationen oder Ersatzteile im Lager angezeigt werden. Dank optimaler Einsatzplanung mit Navigation findet der Techniker so zeitnah den korrekten Einsatzort und kann ebenso seine geleisteten Aufwände sofort digital signieren lassen. Nicht vorrätige Ersatzteile können noch beim Kunden vor Ort bestellt werden, um den Zeitverzug möglichst gering ausfallen zu lassen.
Aber auch beim Einsatz zur Abwicklung der Auftrags-, Logistik- und Produktionsprozesse bringt ein mobiles ERP Vorteile. So können Mitarbeiter im Lager Bestandsbewegungen beispielsweise direkt mobil via Smartphone oder Tablet erfassen, die Zettelwirtschaft bei der Kommissionierung hat ein Ende. Durch ein modernes ERP können entsprechende Picker auch bei der chaotischen Lagerhaltung ans Ziel geführt werden. 

Auch Entscheider schätzen die Vorteile des modernen ERPs, so können jederzeit relevante Kennzahlen eingesehen und Einfluss auf Geschäftsprozesse genommen werden. Übersichtliche Dashboards unterstützen dabei, dass KPIs auf einen Blick erfasst werden können. Eine moderne Web App ist gleichzeitig so konfigurierbar, dass die jeweiligen Mitarbeiter nur die Informationen sehen, die sie jeweils für ihre Arbeit benötigen. Da die Synchronisierung der Daten in Echtzeit erfolgt, sind alle Beteiligten stets auf dem aktuellsten Stand – unabhängig davon, ob sie sich in den Büroräumen, beim Kunden vor Ort oder auf Geschäftsreise befinden.


Nutzen Sie das immense Potenzial von ERP Apps

Durch die Nutzung von mobilen ERP Anwendungen ergeben sich zahlreiche Vorteile für das Unternehmen und die einzelnen Anwender. An erster Stelle ist hier die Prozessoptimierung zu erwähnen, denn Arbeitsabläufe können schneller, effizienter und komfortabler ohne Einschränkung erledigt werden. Durch den mobilen Zugriff auf alle relevanten Informationen steigt in diesem Zusammenhang nicht nur die Motivation der Mitarbeiter, sondern auch die Qualität des Kundenservice verbessert sich, was die Kunden zu schätzen wissen. Lästige und papiergebundene Arbeitsschritte, die anschließend ins ERP übertragen werden mussten, entfallen. So können Ihre Mitarbeiter das gesamte Potenzial des ERPs ausschöpfen – und das auch von unterwegs.

Über den Autor: Dr. Robert Meyer

Dr. Robert Meyer ist seit 2011 Geschäfts­führer der myfactory International GmbH. Seine Leiden­schaft ist die Vermarktung von moderner Cloud ERP-Software über Online-Medien und Partner­vertrieb. Im Mittelpunkt steht bei ihm immer das Wohl von Anwendern, die eine funktional ausgereifte, leicht zu in­di­vidualisierende, intuitiv zu bedienende, auf allen Devices verwendbare, und mobil ein­setzbare Unternehmens-Software benötigen.

Über den Autor: Rainer Giersbach

Rainer Giersbach stieg 2000 in die IT-Branche über eine technische Hotline zu kfm. Unternehmens­software ein, wenig später übernahm er das Produkt Management für diesen Bereich. 2006 stieß er im Zuge einer Recherche zum Thema "Online-Warenwirtschaft" auf myfactory. Das Thema hat ihn nicht mehr losgelassen und seit 2007 gestaltet er als Program Manager die myfactory.BusinessWorld aktiv mit.

Über den Autor: Timo Bärenklau

Nach seinem erfolgreichen Studium mit Abschluss als Bachelor of Engineering im Studiengang „Internationales Technisches Vertriebsmanagement“ stieß Timo Bärenklau als Lead Spezialist zur myfactory International GmbH hinzu. Schon während seines Studiums entdeckte er seine Leidenschaft für Vertriebsoptimierung, besonders im Hinblick auf CRM-Systeme. Auch seine Bachelor-Arbeit hatte CRM als Schwerpunkt. Seit 2012 betreut er maßgeblich die Leadqualifizierung bei myfactory.

Über den Autor: Tobias Korch

Tobias Korch arbeitet seit März 2011 bei myfactory als Software-Entwickler. Seine Schwerpunkte sind die Produktionsplanung (PPS) und das Modul eCommerce. Er ist ein engagierter Verfechter des myfactory-Konzeptes EasyRelease, mit dem Partner updatesichere Zusatzprogramme zur myfactory Business Software erstellen können. Bei Partnern und Partner-Interessenten sind deshalb seine Programmierer-Schulungen und unterstützende Coachings sehr gefragt. Durch seine vieljährigen Praxiserfahrungen mit komplexen Softwareprojekten hat er den Kontakt zum Mittelstand und das Verständnis für Anforderungen und Problemstellungen der Unternehmen und Anwender. Wenn es nichts zu tun gibt (gibt es das eigentlich?) dann kümmert er sich um seine Familie, macht Musik oder interessiert sich für alles was mit IT zu tun hat.

Über den Autor: Jan Schweighart

Jan Schweighart arbeitete nach einem Software Engineering Studium an der Hochschule Konstanz als Software Entwickler für einen Software Dienstleister. Überzeugt von Produkt und Mentalität, kam er Ende 2013 zu myfactory wo er heute schwerpunktmäßig an der Weiterentwicklung von myfactory.CRM arbeitet. Herr Schweighart hatte früher mal Hobbies, Freunde und ein soziales Leben, so wird zumindest berichtet. Heute ist er Vater einer kleinen Tochter ;)

Über den Autor: Dr. Mathias Hamp

Dr. Mathias Hamp ist Kommunikations- experte und entwickelt Kommunikations- strategien zur Vermarktung von Ideen, Waren und Marken. Seit 2015 verantwortet er für myfactory den Bereich Online Marketing.

Über den Autor: David Lauchenauer

David Lauchenauer (*1963) ist seit 1988 als Unternehmer im Bereich Business Software für KMU tätig. Seit 2008 ist er in der Schweiz Geschäftsführer und VR der myfactory Software Schweiz AG und startete 2009 mit myfactory das professionelle Cloud ERP für den Schweizer KMU-Markt, weshalb er über sehr umfassende Praxiserfahrungen mit Cloud-Computing verfügt. Seit 2016 ist David Lauchenauer auch Geschäftsführer und Gesellschafter der myfactory Gruppe.

Über den Autor: Stefan Girschner

Stefan Girschner (* 1967) berichtet als Fachjournalist seit vielen Jahren über Neuheiten und Trends in der IT-Branche. Seine journalistische Laufbahn startete er 1999 bei der Fachzeitschrift e-commerce magazin (ehemals IWT Magazin Verlag), wo er bis 2003 als Redakteur tätig war. Seit 2004 ist er freiberuflich für verschiedene Fachzeitschriften und Online-Portale in den Bereichen Unternehmens-IT, Computing sowie Wirtschaft und Industrie tätig. Darüber hinaus arbeitet er als Lektor und in der Schlussredaktion für Verlage und Agenturen. Von 2010 bis 2016 hatte er die redaktionelle Leitung des Digitalbusiness Magazin (WIN-Verlag) inne. Seit 2016 schreibt er wieder verstärkt für bekannte IT-Fachzeitschriften und -Portale.

Über die Autorin: Sandra Bültermann

Sandra Bültermann (*1975) ist seit 1999 als Technische Redakteurin tätig. Als langjährige Mitarbeiterin bei Fachzeitschriften, Agenturen und Softwareunternehmen verfügt sie über umfassende Kenntnisse in den Bereichen IT, Kommunikation und Contentmanagement. Ihre Kernkompetenz liegt darin, komplexe, technische Themen verständlich und zielgruppenorientiert aufzubereiten.
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