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Digitalisierung erfolgreich umsetzen

von David Lauchenauer am 21.11.2017

 

Überdenken Sie Ihr heutiges Geschäftsmodell 

Digitalisierung heißt in erster Linie Globalisierung und Automatisierung. Die weltweite Vernetzung von Menschen, Geräten und Maschinen ermöglicht nicht nur einen zeit- und ortsunabhängigen Austausch von Informationen, sondern auch die automatische Steuerung von Prozessen. Die Folge davon sind neue Geschäftsmodelle, basierend auf dem technologischen Fortschritt und einem veränderten Konsumverhalten. Trends wie Online-Shopping, Sofortlieferungen (Same Day Delivery), Produktindividualisierung, Social Commerce und viele mehr bringen herkömmliche Business-Konzepte ins Wanken. Werden Sie deshalb digital und überdenken Sie Ihr heutiges Geschäftsmodell, denn morgen kann es bereits zu spät sein. 

Machen Sie Ihren Prozessen den Prozess 

Schnell, einfach, vernetzt – so das Mantra der Prozessoptimierung im Zeitalter der Digitalisierung. Wer sich daran hält, gewinnt an Effizienz und Flexibilität. Und damit wichtige Wettbewerbsvorteile, denn die „Time-to“-Zeitfenster werden immer kürzer: Time-to-Market, Time-to-Product, Time-to-Cash. Gleichzeitig steigt mit der Digitalisierung auch die Vergleichbarkeit von Angeboten. Die Nase vorn hat, wer das gleiche Produkt oder die gleiche Leistung zum günstigeren Preis anbietet. Die wichtigste Voraussetzung dafür sind effiziente Prozesse. Stellen Sie Ihre aktuellen Geschäftsabläufe auf den Prüfstand: Wer braucht wo welche Daten in welcher Form zu welchem Zweck? Eliminieren Sie redundante Arbeitsschritte, konzentrieren Sie alle Daten in einem zentralen System und vernetzen Sie Unternehmensbereiche und -prozesse.  
 

Schaffen Sie flexible Systemgrundlagen 

Die Grundlage der Digitalisierung bilden Software, Hardware, Systemkomponenten und Netzwerke. Sie sorgen dafür, dass Informationen schnell überall verfügbar sind und über die Unternehmensgrenzen hinweg ausgetauscht werden können. So weit so gut, doch die Sache hat einen Haken: Sie ist einem permanenten Wandel unterworfen. Neue Technologien und Standards treiben die Weiterentwicklung der IT voran. Märkte, Unternehmensstrukturen und regulatorische Bestimmungen verändern sich. Starre Systeme veralten nicht nur rasch, sie behindern auch die Weiterentwicklung eines Unternehmens. Digitalisierung heißt nicht zuletzt auch Flexibilisierung. Dazu braucht es offene Systeme, Standardschnittstellen, Import-/Exportmöglichkeiten von Daten und eine laufende Weiterentwicklung von Lösungen. Cloud-Technologien bieten in diesem Zusammenhang gegenüber konventionellen IT-Architekturen nicht nur wesentliche Vorteile, sondern erleichtern auch in finanzieller Hinsicht den Einstieg in die digitale Zukunft. 
 

Packen Sie die Digitalisierung strukturiert an 

Zum Schluss noch ein paar Tipps zur strukturierten, phasenwesen Umsetzung der Digitalisierung: 
  1. Bewusstseins-Phase: Gehen Sie die Digitalisierung locker an, doch bleiben Sie kritisch. Nicht jeder Hype ist wichtig und für Sie relevant. Wählen Sie Themen nach ihrem Business-Wert aus. 
  2. Analyse-Phase: Prüfen Sie Ihre bestehenden Prozesse und Ihr aktuelles Geschäftsmodell. Finden Sie heraus, welche digitalen Trends und Möglichkeiten es gibt. 
  3. Kreativphase: Entwickeln Sie Ideen, tauschen Sie sich aus, besuchen Sie Events, holen Sie sich Impulse und Anregungen für Ihr Unternehmen. 
  4. Konzeptphase: Konzipieren Sie neue Prozesse und testen Sie erste Systeme. Dabei sollten Sie schrittweise vorgehen.   
  5. Veränderungsphase: Digitalisierung heißt auch Veränderung. Holen Sie Ihre Mitarbeitenden spätestens jetzt ins Boot. Besprechen und planen Sie gemeinsam die Projekte.  
  6. Realisierungsphase: Jetzt wird es konkret: Testen Sie die neuen digitalen Abläufe ausführlich vor dem Go-live und schulen Sie die Anwender. Sorgen Sie für Unterstützung durch den IT-Partner während den ersten Wochen. 
  7. Etablierungsphase: Optimieren Sie die Prozesse und Systeme. Verändern Sie, wo es hakt. Fragen Sie am besten bei den Benutzern nach und nutzen Sie deren Input. 
  8. Ausbauphase: Bleiben Sie am Ball und machen Sie den nächsten Schritt in Sachen kontinuierlicher Digitalisierung.  

Über den Autor: Dr. Robert Meyer

Dr. Robert Meyer ist seit 2011 Geschäfts­führer der myfactory International GmbH. Seine Leiden­schaft ist die Vermarktung von moderner Cloud ERP-Software über Online-Medien und Partner­vertrieb. Im Mittelpunkt steht bei ihm immer das Wohl von Anwendern, die eine funktional ausgereifte, leicht zu in­di­vidualisierende, intuitiv zu bedienende, auf allen Devices verwendbare, und mobil ein­setzbare Unternehmens-Software benötigen.

Über den Autor: Rainer Giersbach

Rainer Giersbach stieg 2000 in die IT-Branche über eine technische Hotline zu kfm. Unternehmens­software ein, wenig später übernahm er das Produkt Management für diesen Bereich. 2006 stieß er im Zuge einer Recherche zum Thema "Online-Warenwirtschaft" auf myfactory. Das Thema hat ihn nicht mehr losgelassen und seit 2007 gestaltet er als Program Manager die myfactory.BusinessWorld aktiv mit.

Über den Autor: Timo Bärenklau

Nach seinem erfolgreichen Studium mit Abschluss als Bachelor of Engineering im Studiengang „Internationales Technisches Vertriebsmanagement“ stieß Timo Bärenklau als Lead Spezialist zur myfactory International GmbH hinzu. Schon während seines Studiums entdeckte er seine Leidenschaft für Vertriebsoptimierung, besonders im Hinblick auf CRM-Systeme. Auch seine Bachelor-Arbeit hatte CRM als Schwerpunkt. Seit 2012 betreut er maßgeblich die Leadqualifizierung bei myfactory.

Über den Autor: Tobias Korch

Tobias Korch arbeitet seit März 2011 bei myfactory als Software-Entwickler. Seine Schwerpunkte sind die Produktionsplanung (PPS) und das Modul eCommerce. Er ist ein engagierter Verfechter des myfactory-Konzeptes EasyRelease, mit dem Partner updatesichere Zusatzprogramme zur myfactory Business Software erstellen können. Bei Partnern und Partner-Interessenten sind deshalb seine Programmierer-Schulungen und unterstützende Coachings sehr gefragt. Durch seine vieljährigen Praxiserfahrungen mit komplexen Softwareprojekten hat er den Kontakt zum Mittelstand und das Verständnis für Anforderungen und Problemstellungen der Unternehmen und Anwender. Wenn es nichts zu tun gibt (gibt es das eigentlich?) dann kümmert er sich um seine Familie, macht Musik oder interessiert sich für alles was mit IT zu tun hat.

Über den Autor: Jan Schweighart

Jan Schweighart arbeitete nach einem Software Engineering Studium an der Hochschule Konstanz als Software Entwickler für einen Software Dienstleister. Überzeugt von Produkt und Mentalität, kam er Ende 2013 zu myfactory wo er heute schwerpunktmäßig an der Weiterentwicklung von myfactory.CRM arbeitet. Herr Schweighart hatte früher mal Hobbies, Freunde und ein soziales Leben, so wird zumindest berichtet. Heute ist er Vater einer kleinen Tochter ;)

Über den Autor: Dr. Mathias Hamp

Dr. Mathias Hamp ist Kommunikations- experte und entwickelt Kommunikations- strategien zur Vermarktung von Ideen, Waren und Marken. Seit 2015 verantwortet er für myfactory den Bereich Online Marketing.

Über den Autor: David Lauchenauer

David Lauchenauer (*1963) ist seit 1988 als Unternehmer im Bereich Business Software für KMU tätig. Seit 2008 ist er in der Schweiz Geschäftsführer und VR der myfactory Software Schweiz AG und startete 2009 mit myfactory das professionelle Cloud ERP für den Schweizer KMU-Markt, weshalb er über sehr umfassende Praxiserfahrungen mit Cloud-Computing verfügt. Seit 2016 ist David Lauchenauer auch Co-Geschäftsführer und Gesellschafter der myfactory International GmbH.

Über den Autor: Stefan Girschner

Stefan Girschner (* 1967) berichtet als Fachjournalist seit vielen Jahren über Neuheiten und Trends in der IT-Branche. Seine journalistische Laufbahn startete er 1999 bei der Fachzeitschrift e-commerce magazin (ehemals IWT Magazin Verlag), wo er bis 2003 als Redakteur tätig war. Seit 2004 ist er freiberuflich für verschiedene Fachzeitschriften und Online-Portale in den Bereichen Unternehmens-IT, Computing sowie Wirtschaft und Industrie tätig. Darüber hinaus arbeitet er als Lektor und in der Schlussredaktion für Verlage und Agenturen. Von 2010 bis 2016 hatte er die redaktionelle Leitung des Digitalbusiness Magazin (WIN-Verlag) inne. Seit 2016 schreibt er wieder verstärkt für bekannte IT-Fachzeitschriften und -Portale.

Über die Autorin: Sandra Bültermann

Sandra Bültermann (*1975) ist seit 1999 als Technische Redakteurin tätig. Als langjährige Mitarbeiterin bei Fachzeitschriften, Agenturen und Softwareunternehmen verfügt sie über umfassende Kenntnisse in den Bereichen IT, Kommunikation und Contentmanagement. Ihre Kernkompetenz liegt darin, komplexe, technische Themen verständlich und zielgruppenorientiert aufzubereiten.
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