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Die passende Software für jeden Business Case

von David Lauchenauer am 13.10.2017

Um Business Software führt kein Weg vorbei, soviel ist sicher. Digitale Prozesse sind auch für KMU essenziell, dementsprechend stehen Software-Anbieter hoch im Kurs. Die Konkurrenz ist jedoch groß, tausende von Anbieter drängen mit ihren Lösungen auf den Markt. Viele Produkte und Hersteller sind dabei augenscheinlich austauschbar; auch Verkaufsargumente sowie Funktionalitäten unterscheiden sich nur selten. Das Potenzial für Software-Anbieter sich zu differenzieren ist daher nicht zu unterschätzen, hier zählt nicht nur das IT-System selbst, sondern vor allem auch die Expertise des Herstellers bei der Lösung von Business-Herausforderungen der Kunden und das aufgebaute Partnernetzwerk. Durch IT-Service lässt sich vermehrt punkten.


Betriebswirtschaftlicher Nutzen von Business Software steht im Fokus

Wer Unternehmenssoftware einsetzt, erhofft sich vor allem einen betriebswirtschaftlichen Nutzen. Die Anwendungsgebiete sind dabei vielfältig und umfassen alle Unternehmensbereiche gleichermaßen: vom Vertrieb bis hin zur Distribution, von der Fertigung bis hin zum Einkauf. Der Anspruch an die smarten IT-Lösungen ist dabei ungemein: Es sollen Prozesse digital abgebildet und automatisiert, individuelle Herausforderungen der Fachabteilungen gelöst, flexibel auf sich verändernde Absatz- und Beschaffungsmärkte reagiert, gesetzliche Rahmenbedingungen abgebildet, Kosten und Komplexität reduziert sowie die Kundenzufriedenheit und -bindung gesteigert werden. Eine Mammutaufgabe, die es mit leistungsstarken Lösungen so effizient wie möglich zu bewältigen gilt.


IT als kreatives Gestaltungswerkzeug

Trotz des klar definierten Bedarfs nach leistungsfähigen IT-Systemen gestalten sich Verhandlungen oftmals zäh, es wird um jeden Kunden gekämpft. Für die Anbieter von Unternehmenssoftware entsteht ein klarer Leistungs- und Wettbewerbsdruck. Anstatt sich hier jedoch um jeden Kunden und dessen spezifische Business Cases zu kümmern, setzen viele Anbieter nach wie vor auf austauschbare Worthülsen, die jedoch keine Probleme lösen und häufig nur Features anpreisen. Das Problem an dieser Art der Kommunikation: Der Kunde sieht sich mit einer Herausforderung konfrontiert, die er zu lösen gedenkt; ihm muss hier erstmal vermittelt werden, dass die angepriesene Software mit den gelisteten Funktionalitäten genau dies bewerkstelligen kann. Dafür muss IT per se als ein kreatives Gestaltungswerkzeug für Unternehmensprozesse verstanden und nutzenorientiert vermittelt werden. Gefragt sind hier vor allem IT-Spezialisten, die mit Branchen- und Marktwissen beim Kunden überzeugen, die Geschäftsmodelle sowie die aktuelle Situation verstehen und basierend darauf die passende Software ins Spiel bringen. Es sind hier also vor allem die IT-Berater als Partner von Software-Unternehmen, die besonders durch ihre Expertise punkten können. Für die Hersteller selbst bedeutet dies, dass dem Beraternetzwerk eine große Bedeutung zugesprochen und dieses ausgebaut sowie gepflegt werden sollte. Denn letztlich sind es oftmals die Partner, die an vorderster Front mit den Herausforderungen der Kunden konfrontiert werden.
 

IT-Projekte werden aus dem Business geboren

Anstelle der früheren Software-Beratung rückt also vermehrt ein unternehmerisches Consulting; der reine Verkauf von IT-Lösungen weicht immer mehr der Beratungskompetenz. Dabei sind es vor allem die Fachabteilungen bzw. die Entscheider selbst, die aufgrund einer spezifischen Herausforderung ein IT-Projekt vorantreiben. Der Fokus von Business Software liegt insbesondere auf dem «Business» Aspekt, es sind hier vermehrt die Branchenexpertise bzw. die Referenzen im Tätigkeitsfeld des Kunden gefragt, welche die ausschlaggebenden Entscheidungsgründe für die Software-Einführung darstellen. Software nimmt dabei die Rolle als Mittel zum Zweck ein, sie ist jedoch nicht die Lösung der Herausforderungen selbst, die vom Unternehmen durch den Business Case an die Berater herangetragen werden.


Beratungskompetenz ist gefragter denn je

Abschließend lässt sich zweifelsohne feststellen, dass rein technologisch motivierte IT-Projekte immer seltener werden; gefragt ist vermehrt die Lösungskompetenz hinsichtlich der zahlreichen Herausforderungen von Geschäftsmodellen. IT-Berater, die als Partner von Software-Herstellern diesen Ansatz unterstützen, trumpfen bei den Kunden durch ihre Beratungskompetenzen und Fachwissen im Business-Umfeld auf und entwickeln im Zusammenspiel mit dem Software-Hersteller die individuell passende Lösung für jeden Business Case. So ist die Digitale Transformation nicht einfach nur eine leere Worthülse, sondern verändert tatsächlich ein Unternehmen nachhaltig. Für die Hersteller bedeutet dies ebenfalls den Blick weg von der eigenen Produktpalette und mehr auf die Anforderungen des Marktes zu richten. Ein Schritt, der sich auszahlen wird.

Über den Autor: Dr. Robert Meyer

Dr. Robert Meyer ist seit 2011 Geschäfts­führer der myfactory International GmbH. Seine Leiden­schaft ist die Vermarktung von moderner Cloud ERP-Software über Online-Medien und Partner­vertrieb. Im Mittelpunkt steht bei ihm immer das Wohl von Anwendern, die eine funktional ausgereifte, leicht zu in­di­vidualisierende, intuitiv zu bedienende, auf allen Devices verwendbare, und mobil ein­setzbare Unternehmens-Software benötigen.

Über den Autor: Rainer Giersbach

Rainer Giersbach stieg 2000 in die IT-Branche über eine technische Hotline zu kfm. Unternehmens­software ein, wenig später übernahm er das Produkt Management für diesen Bereich. 2006 stieß er im Zuge einer Recherche zum Thema "Online-Warenwirtschaft" auf myfactory. Das Thema hat ihn nicht mehr losgelassen und seit 2007 gestaltet er als Program Manager die myfactory.BusinessWorld aktiv mit.

Über den Autor: Timo Bärenklau

Nach seinem erfolgreichen Studium mit Abschluss als Bachelor of Engineering im Studiengang „Internationales Technisches Vertriebsmanagement“ stieß Timo Bärenklau als Lead Spezialist zur myfactory International GmbH hinzu. Schon während seines Studiums entdeckte er seine Leidenschaft für Vertriebsoptimierung, besonders im Hinblick auf CRM-Systeme. Auch seine Bachelor-Arbeit hatte CRM als Schwerpunkt. Seit 2012 betreut er maßgeblich die Leadqualifizierung bei myfactory.

Über den Autor: Tobias Korch

Tobias Korch arbeitet seit März 2011 bei myfactory als Software-Entwickler. Seine Schwerpunkte sind die Produktionsplanung (PPS) und das Modul eCommerce. Er ist ein engagierter Verfechter des myfactory-Konzeptes EasyRelease, mit dem Partner updatesichere Zusatzprogramme zur myfactory Business Software erstellen können. Bei Partnern und Partner-Interessenten sind deshalb seine Programmierer-Schulungen und unterstützende Coachings sehr gefragt. Durch seine vieljährigen Praxiserfahrungen mit komplexen Softwareprojekten hat er den Kontakt zum Mittelstand und das Verständnis für Anforderungen und Problemstellungen der Unternehmen und Anwender. Wenn es nichts zu tun gibt (gibt es das eigentlich?) dann kümmert er sich um seine Familie, macht Musik oder interessiert sich für alles was mit IT zu tun hat.

Über den Autor: Jan Schweighart

Jan Schweighart arbeitete nach einem Software Engineering Studium an der Hochschule Konstanz als Software Entwickler für einen Software Dienstleister. Überzeugt von Produkt und Mentalität, kam er Ende 2013 zu myfactory wo er heute schwerpunktmäßig an der Weiterentwicklung von myfactory.CRM arbeitet. Herr Schweighart hatte früher mal Hobbies, Freunde und ein soziales Leben, so wird zumindest berichtet. Heute ist er Vater einer kleinen Tochter ;)

Über den Autor: Dr. Mathias Hamp

Dr. Mathias Hamp ist Kommunikations- experte und entwickelt Kommunikations- strategien zur Vermarktung von Ideen, Waren und Marken. Seit 2015 verantwortet er für myfactory den Bereich Online Marketing.

Über den Autor: David Lauchenauer

David Lauchenauer (*1963) ist seit 1988 als Unternehmer im Bereich Business Software für KMU tätig. Seit 2008 ist er in der Schweiz Geschäftsführer und VR der myfactory Software Schweiz AG und startete 2009 mit myfactory das professionelle Cloud ERP für den Schweizer KMU-Markt, weshalb er über sehr umfassende Praxiserfahrungen mit Cloud-Computing verfügt. Seit 2016 ist David Lauchenauer auch Co-Geschäftsführer und Gesellschafter der myfactory International GmbH.

Über den Autor: Stefan Girschner

Stefan Girschner (* 1967) berichtet als Fachjournalist seit vielen Jahren über Neuheiten und Trends in der IT-Branche. Seine journalistische Laufbahn startete er 1999 bei der Fachzeitschrift e-commerce magazin (ehemals IWT Magazin Verlag), wo er bis 2003 als Redakteur tätig war. Seit 2004 ist er freiberuflich für verschiedene Fachzeitschriften und Online-Portale in den Bereichen Unternehmens-IT, Computing sowie Wirtschaft und Industrie tätig. Darüber hinaus arbeitet er als Lektor und in der Schlussredaktion für Verlage und Agenturen. Von 2010 bis 2016 hatte er die redaktionelle Leitung des Digitalbusiness Magazin (WIN-Verlag) inne. Seit 2016 schreibt er wieder verstärkt für bekannte IT-Fachzeitschriften und -Portale.

Über die Autorin: Sandra Bültermann

Sandra Bültermann (*1975) ist seit 1999 als Technische Redakteurin tätig. Als langjährige Mitarbeiterin bei Fachzeitschriften, Agenturen und Softwareunternehmen verfügt sie über umfassende Kenntnisse in den Bereichen IT, Kommunikation und Contentmanagement. Ihre Kernkompetenz liegt darin, komplexe, technische Themen verständlich und zielgruppenorientiert aufzubereiten.
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