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Cloud-Systeme sorgen für erfolgreiche Digitalisierung

von Stefan Girschner am 23.02.2018

Schon fast täglich wird inzwischen über die Digitalisierung und ihre Folgen für Wirtschaft und Gesellschaft in den Nachrichten berichtet. Die digitale Transformation versetzt Unternehmen in Zugzwang, denn schließlich geht es darum, nicht von den Wettbewerbern abgedrängt zu werden. Wie aber geht ein Unternehmen die Digitalisierung am besten an? Als eine der wichtigsten Voraussetzungen gilt eine Cloud-basierte IT-Umgebung. Denn nur mit einer solchen lassen sich die hohen Anforderungen an Flexibilität und Skalierbarkeit der IT-Systeme erfüllen. Und nicht ohne Grund verfolgen viele Unternehmen daher eine Cloud-First-Strategie.
 

Unternehmen digitalisieren ihre Angebote und Prozesse

Wie das Analystenhaus IDC in seinem «FutureScape: Worldwide IT Industry 2018 Predictions» prognostizierte, soll bis zum Jahr 2021 mindestens die Hälfte der globalen Wertschöpfung digitalisiert sein. Hierbei wird das Wachstum in allen Branchen durch digitalisierte Angebote, Arbeitsweisen und Beziehungen angetrieben. Unternehmen, die bei der Digitalisierung ihrer Angebote und Arbeitsabläufe zögern, laufen Gefahr, die Chancen in ihrem Marktsegment nicht zu nutzen oder sogar von der Konkurrenz verdrängt zu werden. Die Investitionen für Cloud Services und Infrastruktur sollen 2021 bei über 530 Milliarden US-Dollar liegen (Quelle: FutureScape: Worldwide IT Industry 2018 Predictions). Dabei werden über 90 Prozent der Unternehmen Multiple-Cloud-Services und -Plattformen verwenden. Cloud Computing wird also nicht länger nur eine Frage der Wirtschaftlichkeit oder Agilität sein, sondern zum Ausgangspunkt einer nachhaltigen Technologieentwicklung werden. Eine weitere Prognose zeigt den Zusammenhang von Cloud und leistungsfähiger IT: Demnach werden bis 2021 90 Prozent der Business-Anwendungen auf hyperagilen Cloud-Plattformen (PaaS) laufen, die Microservices und Cloud-Funktionen enthalten. Über 95 Prozent der neuen Microservices, die die Basis für digitale Geschäftsmodelle bilden, sollen in Containern bereitgestellt werden.
 

Integration von Applikationen in die Cloud-Infrastruktur

Die digitale Transformation ist eng mit der Weiterentwicklung der Dritten Plattform verknüpft. Dieser von IDC geprägte Begriff umfasst die Innovationen antreibenden Technologien Cloud, Mobile, Big Data/Analytics und Social Media. Unternehmen erhalten erst durch die Nutzung der Datenwolke eine leistungsfähige und skalierbare IT-Umgebung. Eine der größten Herausforderungen einer Cloud-basierten IT-Infrastruktur liegt darin, Unternehmensapplikationen so zu integrieren, dass diese sich wie in einer herkömmlichen On-Premise-Umgebung verwenden lassen. Eine besondere Bedeutung kommt dabei dem ERP-System als Herzstück der Business-Anwendungen zu. Mit seiner Hilfe werden wichtige Geschäftsbereiche wie Einkauf, Disposition, Lagerhaltung oder Verkauf gesteuert sowie sämtliche Informationen zu Kunden, Lieferanten und Artikeln verwaltet. Hinzu kommen weitere Anwendungen wie Kundenmanagement (CRM) für Vertrieb und Marketing, E-Shopsysteme, Knowledge Management, Finanzbuchhaltung und die Mitarbeiterverwaltung (HR).
 

Anwendungen und Prozesse ohne Medienbruch bereitstellen

Die höchste Priorität bei der Bereitstellung der IT über die Cloud liegt darin, dass sämtliche Anwendungen und die damit verbundenen Prozesse ohne Medienbruch ablaufen. Das heißt, Software, Systeme und Prozesse funktionieren kontinuierlich und erfordern auch keine aufwendige Umwandlung der Daten. Für einen medienbruchfreien Ablauf der Prozesse sorgen offene Schnittstellen sowie die Nutzung einer neuartigen Entwicklungsumgebung (DevOps). Letztere ermöglicht die agile Entwicklung von Anwendungen und Testing sowie einen effizienten IT-Betrieb. Die Nutzung offener APIs und von DevOps ermöglicht es Unternehmen also, digitale Plattformen schnell bereitzustellen und neue Services über Drittanbieter abzuwickeln.
 

Automatisierung der IT-Systeme unterstützt Digitalisierung

Bei einer erfolgreichen Digitalisierungsstrategie kommt es nicht zuletzt darauf an, dass die benötigten Anwendungen und Systeme schnell bereitgestellt werden und optimal in die Cloud-Infrastruktur integriert werden. Hierbei helfen auch technologische Ansätze wie die Automatisierung und eine autarke Funktionsweise der Systeme. Häufig fallen in diesem Zusammenhang die Begriffe Maschinelles Lernen und Künstliche Intelligenz. Wenngleich auf diese neuartigen Technologien hier nicht näher eingegangen wird, darf der Hinweis nicht fehlen, dass diese bei der Entscheidung für eine Cloud-basierte Infrastruktur künftig eine wichtiges Rolle spielen werden.
 

Verfügbarkeit und Datensicherheit auf höchstem Niveau

Als weitere Kriterien wären die hohe Verfügbarkeit und Datensicherheit der Infrastruktur zu berücksichtigen. Wenn sich ein Unternehmen für die Bereitstellung seiner Anwendungen über die Cloud entschieden hat, stellen sich zwangsläufig Fragen nach der Verfügbarkeit, Sicherheit der Prozesse und Datenspeicherung. Ein zertifiziertes Rechenzentrum in Deutschland, der Schweiz oder EU bietet grundsätzlich eine äußerst hohe Rechtssicherheit und Verfügbarkeit. Ein professioneller Hosting-Anbieter kann im Übrigen fast immer ein höheres Level an Verfügbarkeit und Ausfallsicherheit bieten als ein firmeneigenes Rechenzentrum, das häufig mit großem Ressourcenaufwand gemanagt werden muss. Daher spricht nichts dagegen, das ERP-System wie auch weitere Business-Anwendungen aus der Cloud zu beziehen und so die digitale Transformation zu forcieren.

Über den Autor: Dr. Robert Meyer

Dr. Robert Meyer ist seit 2011 Geschäfts­führer der myfactory International GmbH. Seine Leiden­schaft ist die Vermarktung von moderner Cloud ERP-Software über Online-Medien und Partner­vertrieb. Im Mittelpunkt steht bei ihm immer das Wohl von Anwendern, die eine funktional ausgereifte, leicht zu in­di­vidualisierende, intuitiv zu bedienende, auf allen Devices verwendbare, und mobil ein­setzbare Unternehmens-Software benötigen.

Über den Autor: Rainer Giersbach

Rainer Giersbach stieg 2000 in die IT-Branche über eine technische Hotline zu kfm. Unternehmens­software ein, wenig später übernahm er das Produkt Management für diesen Bereich. 2006 stieß er im Zuge einer Recherche zum Thema "Online-Warenwirtschaft" auf myfactory. Das Thema hat ihn nicht mehr losgelassen und seit 2007 gestaltet er als Program Manager die myfactory.BusinessWorld aktiv mit.

Über den Autor: Timo Bärenklau

Nach seinem erfolgreichen Studium mit Abschluss als Bachelor of Engineering im Studiengang „Internationales Technisches Vertriebsmanagement“ stieß Timo Bärenklau als Lead Spezialist zur myfactory International GmbH hinzu. Schon während seines Studiums entdeckte er seine Leidenschaft für Vertriebsoptimierung, besonders im Hinblick auf CRM-Systeme. Auch seine Bachelor-Arbeit hatte CRM als Schwerpunkt. Seit 2012 betreut er maßgeblich die Leadqualifizierung bei myfactory.

Über den Autor: Tobias Korch

Tobias Korch arbeitet seit März 2011 bei myfactory als Software-Entwickler. Seine Schwerpunkte sind die Produktionsplanung (PPS) und das Modul eCommerce. Er ist ein engagierter Verfechter des myfactory-Konzeptes EasyRelease, mit dem Partner updatesichere Zusatzprogramme zur myfactory Business Software erstellen können. Bei Partnern und Partner-Interessenten sind deshalb seine Programmierer-Schulungen und unterstützende Coachings sehr gefragt. Durch seine vieljährigen Praxiserfahrungen mit komplexen Softwareprojekten hat er den Kontakt zum Mittelstand und das Verständnis für Anforderungen und Problemstellungen der Unternehmen und Anwender. Wenn es nichts zu tun gibt (gibt es das eigentlich?) dann kümmert er sich um seine Familie, macht Musik oder interessiert sich für alles was mit IT zu tun hat.

Über den Autor: Jan Schweighart

Jan Schweighart arbeitete nach einem Software Engineering Studium an der Hochschule Konstanz als Software Entwickler für einen Software Dienstleister. Überzeugt von Produkt und Mentalität, kam er Ende 2013 zu myfactory wo er heute schwerpunktmäßig an der Weiterentwicklung von myfactory.CRM arbeitet. Herr Schweighart hatte früher mal Hobbies, Freunde und ein soziales Leben, so wird zumindest berichtet. Heute ist er Vater einer kleinen Tochter ;)

Über den Autor: Dr. Mathias Hamp

Dr. Mathias Hamp ist Kommunikations- experte und entwickelt Kommunikations- strategien zur Vermarktung von Ideen, Waren und Marken. Seit 2015 verantwortet er für myfactory den Bereich Online Marketing.

Über den Autor: David Lauchenauer

David Lauchenauer (*1963) ist seit 1988 als Unternehmer im Bereich Business Software für KMU tätig. Seit 2008 ist er in der Schweiz Geschäftsführer und VR der myfactory Software Schweiz AG und startete 2009 mit myfactory das professionelle Cloud ERP für den Schweizer KMU-Markt, weshalb er über sehr umfassende Praxiserfahrungen mit Cloud-Computing verfügt. Seit 2016 ist David Lauchenauer auch Co-Geschäftsführer und Gesellschafter der myfactory International GmbH.

Über den Autor: Stefan Girschner

Stefan Girschner (* 1967) berichtet als Fachjournalist seit vielen Jahren über Neuheiten und Trends in der IT-Branche. Seine journalistische Laufbahn startete er 1999 bei der Fachzeitschrift e-commerce magazin (ehemals IWT Magazin Verlag), wo er bis 2003 als Redakteur tätig war. Seit 2004 ist er freiberuflich für verschiedene Fachzeitschriften und Online-Portale in den Bereichen Unternehmens-IT, Computing sowie Wirtschaft und Industrie tätig. Darüber hinaus arbeitet er als Lektor und in der Schlussredaktion für Verlage und Agenturen. Von 2010 bis 2016 hatte er die redaktionelle Leitung des Digitalbusiness Magazin (WIN-Verlag) inne. Seit 2016 schreibt er wieder verstärkt für bekannte IT-Fachzeitschriften und -Portale.

Über die Autorin: Sandra Bültermann

Sandra Bültermann (*1975) ist seit 1999 als Technische Redakteurin tätig. Als langjährige Mitarbeiterin bei Fachzeitschriften, Agenturen und Softwareunternehmen verfügt sie über umfassende Kenntnisse in den Bereichen IT, Kommunikation und Contentmanagement. Ihre Kernkompetenz liegt darin, komplexe, technische Themen verständlich und zielgruppenorientiert aufzubereiten.
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