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Ausblick Business Intelligence 2018

von David Lauchenauer am 12.01.2018

Dass Daten das Öl des digitalen Zeitalters sind, ist inzwischen allgemein bekannt. Daten treiben neue Geschäftsmodelle an und sorgen dafür, dass das Business wie geschmiert läuft. Dazu braucht es Business Intelligence (BI) Anwendungen, welche diese Informationen sammeln, auswerten, dokumentieren und interpretieren können. BI-Tools liefern Erkenntnisse, Entscheidungsgrundlagen und Prognosen. Für Unternehmer und Führungsverantwortliche ist BI längst unverzichtbar. Das kommende Jahr wird im Bereich Business Intelligence besonders spannend, denn die Erwartungen sind hoch, die Nachfrage steigt und das Potenzial noch lange nicht ausgeschöpft.  
 

Mit mehr Leistung für noch mehr Daten

Heute sind gemäß einer Schätzung von Gartner bereits 8.4 Milliarden vernetzte Geräte in Betrieb. Bis ins Jahr 2020 sollen es über 20 Milliarden sein. Das Internet der Dinge (IoT) ist ein Daten-Netzwerk in unvorstellbarem Ausmaß. Durch den ständigen Austausch von Informationen zwischen Systemen, Menschen und „Dingen“ entstehen gewaltige Datenmengen. Big Data wird zu Very Big Data. Um diese Datenberge aus internen und externen Quellen zu bewältigen, braucht es immens leistungsfähige BI-Systeme. Echtzeit-Analysen und Hochrechnungen bilden die Grundlage für die Umsetzung von Industrie 4.0-Konzepten. Sie ermöglichen, sofort auf verändertes Kundenverhalten und individuelle Kundenwünsche zu reagieren.  
 

Zunehmende Autonomie der Anwender

BI-Lösungen werden immer anwendungsfreundlicher. Das führt dazu, dass die Verwendung nicht länger eine Domäne weniger Spezialisten bleibt. Self-Service-Anwendungen machen Anwender autonomer. Im BI-Bereich findet quasi eine „Demokratisierungswelle“ statt. Dank dem direkten Zugriff auf aktuelle Datenanalyse können Verantwortliche auf allen Führungsstufen noch schneller und einfacher Entscheidungen treffen. Dazu braucht es benutzerfreundliche, mitdenkende (smarte) Analysetools. Diese werden – ganz im Trend mobiler, webbasierter Lösungen – immer häufiger unabhängig von Ort und Zeit genutzt.  
 

Systeme lernen und werden intelligent

Über Intelligenz lässt sich natürlich streiten. Fakt ist jedoch, dass immer mehr BI-Systeme mit Künstlicher Intelligenz (KI) ausgestattet werden. Der Trend zu Machine Learning – also selbstlernenden Systemen, was ja immerhin eine gewisse Intelligenz voraussetzt – wird sich 2018 noch verstärken. Die Voraussetzungen dazu wurden in den Jahren zuvor gelegt. Dank KI sind BI-Tools in der Lage, selbständig Zusammenhänge zwischen Daten zu ermitteln und aus den Relationen neue Erkenntnisse abzuleiten. Anwender werden sich vermehrt auf Fragen konzentrieren können, anstatt zuerst mühsam Datenmodelle aufzubauen. 
 

Natürliche Sprache statt Programmcodes

Mit ihren künstlichen Sprecherinnen und Sprechern machen es uns Amazon, Apple, Baidu, Google und Microsoft vor, wie wir uns künftig die Kommunikation mit IT-Systemen vorzustellen haben. Bis 2019 sollen laut Gartner 90 % aller modernen BI-Plattformen natürliche Sprache verarbeiten können: «Natural-language generation (NLG) will enable next-generation BI and analytics platforms to automatically find, visualize and narrate important findings.» Die Vereinfachung führt dazu, dass immer mehr Anwender immer häufiger auf die Dienste eines BI-Tools zurückgreifen werden. Differenzierte Frage zu komplexen Sachverhalten sind dann auch ohne vertiefte Anwenderkenntnisse möglich. 
 

Analysten sind trotzdem gefragter denn je

Bei der Zunahme von Intelligenz und Eigenständigkeit von Analyse-Plattformen stellt sich die Frage, ob es denn in Zukunft überhaupt noch Datenspezialisten braucht. Kann die Software deren Aufgaben nicht besser, schneller und günstiger erledigen? Bei der Ausführung von Berechnungen und dem Aufzeigen von Zusammenhängen werden moderne BI-Systeme in der Tat eine führende Rolle übernehmen. Paradoxerweise bringt jedoch gerade die Datenflut mit sich, dass Data Engineers künftig noch gefragter sein werden. Um die Vielzahl der verschiedenen Datenquellen zu verstehen und zu beurteilen, braucht es Fachkräfte, welche Daten prüfen, kuratieren und den Anwendern (z.B. für Self-Services) zur Verfügung stellen. Gleichzeitig steigt die Nachfrage nach Spezialisten, welche nicht nur die richtigen Fragen stellen, sondern die Antworten auch zielgruppengerecht kommunizieren können. 
 

Business Intelligence wird zur Kreativdisziplin

Erweiterte Funktionen und Anwendungsmöglichkeiten sowie eine steigende Anzahl an Datenquellen wecken Business Intelligence aus dem bisherigen Dornröschenschlaf. Dank natürlicher Spracheingabe, Self-Service-Funktionen und mobiler Verfügbarkeit steigt der Anwenderkreis. Gleichzeitig sinkt die Einstiegsschwelle. BI wird dadurch zunehmend zu einer Kreativdisziplin. Ein Trend, welcher übrigens auch in anderen IT-Bereichen zu beobachten ist. In diesem Sinn: Lassen auch Sie sich von den kreativen Möglichkeiten moderner BI-Tools begeistern.

Über den Autor: Dr. Robert Meyer

Dr. Robert Meyer ist seit 2011 Geschäfts­führer der myfactory International GmbH. Seine Leiden­schaft ist die Vermarktung von moderner Cloud ERP-Software über Online-Medien und Partner­vertrieb. Im Mittelpunkt steht bei ihm immer das Wohl von Anwendern, die eine funktional ausgereifte, leicht zu in­di­vidualisierende, intuitiv zu bedienende, auf allen Devices verwendbare, und mobil ein­setzbare Unternehmens-Software benötigen.

Über den Autor: Rainer Giersbach

Rainer Giersbach stieg 2000 in die IT-Branche über eine technische Hotline zu kfm. Unternehmens­software ein, wenig später übernahm er das Produkt Management für diesen Bereich. 2006 stieß er im Zuge einer Recherche zum Thema "Online-Warenwirtschaft" auf myfactory. Das Thema hat ihn nicht mehr losgelassen und seit 2007 gestaltet er als Program Manager die myfactory.BusinessWorld aktiv mit.

Über den Autor: Timo Bärenklau

Nach seinem erfolgreichen Studium mit Abschluss als Bachelor of Engineering im Studiengang „Internationales Technisches Vertriebsmanagement“ stieß Timo Bärenklau als Lead Spezialist zur myfactory International GmbH hinzu. Schon während seines Studiums entdeckte er seine Leidenschaft für Vertriebsoptimierung, besonders im Hinblick auf CRM-Systeme. Auch seine Bachelor-Arbeit hatte CRM als Schwerpunkt. Seit 2012 betreut er maßgeblich die Leadqualifizierung bei myfactory.

Über den Autor: Tobias Korch

Tobias Korch arbeitet seit März 2011 bei myfactory als Software-Entwickler. Seine Schwerpunkte sind die Produktionsplanung (PPS) und das Modul eCommerce. Er ist ein engagierter Verfechter des myfactory-Konzeptes EasyRelease, mit dem Partner updatesichere Zusatzprogramme zur myfactory Business Software erstellen können. Bei Partnern und Partner-Interessenten sind deshalb seine Programmierer-Schulungen und unterstützende Coachings sehr gefragt. Durch seine vieljährigen Praxiserfahrungen mit komplexen Softwareprojekten hat er den Kontakt zum Mittelstand und das Verständnis für Anforderungen und Problemstellungen der Unternehmen und Anwender. Wenn es nichts zu tun gibt (gibt es das eigentlich?) dann kümmert er sich um seine Familie, macht Musik oder interessiert sich für alles was mit IT zu tun hat.

Über den Autor: Jan Schweighart

Jan Schweighart arbeitete nach einem Software Engineering Studium an der Hochschule Konstanz als Software Entwickler für einen Software Dienstleister. Überzeugt von Produkt und Mentalität, kam er Ende 2013 zu myfactory wo er heute schwerpunktmäßig an der Weiterentwicklung von myfactory.CRM arbeitet. Herr Schweighart hatte früher mal Hobbies, Freunde und ein soziales Leben, so wird zumindest berichtet. Heute ist er Vater einer kleinen Tochter ;)

Über den Autor: Dr. Mathias Hamp

Dr. Mathias Hamp ist Kommunikations- experte und entwickelt Kommunikations- strategien zur Vermarktung von Ideen, Waren und Marken. Seit 2015 verantwortet er für myfactory den Bereich Online Marketing.

Über den Autor: David Lauchenauer

David Lauchenauer (*1963) ist seit 1988 als Unternehmer im Bereich Business Software für KMU tätig. Seit 2008 ist er in der Schweiz Geschäftsführer und VR der myfactory Software Schweiz AG und startete 2009 mit myfactory das professionelle Cloud ERP für den Schweizer KMU-Markt, weshalb er über sehr umfassende Praxiserfahrungen mit Cloud-Computing verfügt. Seit 2016 ist David Lauchenauer auch Geschäftsführer und Gesellschafter der myfactory Gruppe.

Über den Autor: Stefan Girschner

Stefan Girschner (* 1967) berichtet als Fachjournalist seit vielen Jahren über Neuheiten und Trends in der IT-Branche. Seine journalistische Laufbahn startete er 1999 bei der Fachzeitschrift e-commerce magazin (ehemals IWT Magazin Verlag), wo er bis 2003 als Redakteur tätig war. Seit 2004 ist er freiberuflich für verschiedene Fachzeitschriften und Online-Portale in den Bereichen Unternehmens-IT, Computing sowie Wirtschaft und Industrie tätig. Darüber hinaus arbeitet er als Lektor und in der Schlussredaktion für Verlage und Agenturen. Von 2010 bis 2016 hatte er die redaktionelle Leitung des Digitalbusiness Magazin (WIN-Verlag) inne. Seit 2016 schreibt er wieder verstärkt für bekannte IT-Fachzeitschriften und -Portale.

Über die Autorin: Sandra Bültermann

Sandra Bültermann (*1975) ist seit 1999 als Technische Redakteurin tätig. Als langjährige Mitarbeiterin bei Fachzeitschriften, Agenturen und Softwareunternehmen verfügt sie über umfassende Kenntnisse in den Bereichen IT, Kommunikation und Contentmanagement. Ihre Kernkompetenz liegt darin, komplexe, technische Themen verständlich und zielgruppenorientiert aufzubereiten.
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