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7 Tipps für den digitalen Arbeitsplatz

von David Lauchenauer am 27.02.2018

Citius, altius, fortius – schneller, höher, stärker – lautet die offizielle Devise des Olympischen Komitees. Das vor über 120 Jahren formulierte Credo könnte durchaus auch das Leitmotiv der Digitalisierung sein. Denn wer verbindet mit dem technologischen Fortschritt nicht das Streben nach mehr Leistung, schnelleren Prozessen und höheren Gewinnen? Damit diese Hoffnungen in Erfüllung gehen, braucht es ähnlich wie im Sport die passende Ausrüstung, motivierte Mitarbeitende und taktisches Wissen. Erfahren Sie, wie Sie Ihr Unternehmen in digitalen Höchstform bringen. 

#1 – Die Motivation muss stimmen

Viele Anwender verbindet eine Hassliebe mit «dem Computer», welche auf negativen Erfahrungen mit dem sturen, leblosen Rechenknecht beruht. Machen Sie Ihren Usern klar, dass moderne Digitalisierungskonzepte damit kaum noch etwas zu tun haben; im Vordergrund stehen Flexibilität und Mobilität. Zu forsch sollte man allerdings auch nicht auf eine radikale Digitalisierung pochen, ansonsten ist Widerstand vorprogrammiert. Holen Sie die Mitarbeitenden «sanft» ins Boot und wecken Sie die Begeisterung für die kreativen Seiten der Digitalisierung. 

#2 – Kulturwandel einleiten und begleiten

Der digitale Arbeitsplatz setzt ein verändertes Denken und Handeln voraus. Sich auf Neues einzulassen, Ideen zu entwickeln und Dinge auszuprobieren sind wichtige Treiber. Dass man dabei auch mal auf die Nase fallen kann, gehört ebenso dazu wie das Aufstehen und Weitermachen. Machen Sie Ihren Mitarbeitenden klar, dass es weniger um Technologie als um den kreativen Umgang damit im Sinne des Unternehmens geht.  

#3 – Digitalisierung strategisch anpacken

Digitalisierung ist Chefsache. Um sich nicht im Dschungel der Möglichkeiten zu verlieren, braucht es Organisation, welche zu den neuen Gegebenheiten passe. Eine klare Strategie hilft, Leitplanken zu setzen und sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Setzen Sie den Soll-Zustand in den Mittelpunkt und adaptieren Sie die bestehenden Prozesse und Systeme. Es versteht sich von selbst, dass das Management dabei mit gutem Beispiel vorangeht. 

#4 – Verhaltensregeln festlegen

Dank mobilen Geräte sind Arbeitskräfte praktisch jederzeit und überall einsetzbar. Die Abgrenzung von Arbeitsplatz, Freizeit und Privatleben wird dadurch immer diffuser. Geschäftliche E-Mails nach Feierabend zu bearbeiten ist genauso Realität wie das Nachführen des persönlichen Facebook-Status während der Arbeitszeit. Legen Sie klare Nutzungs- und Verhaltensregeln fest – zum Schutze des Unternehmens und Ihrer Mitarbeiter. 

#5 – Datenschutz in den Köpfen verankern

Datenschutz und Datensicherheit sind zentrale Elemente bei der Gestaltung von digitalen Arbeitsplätzen. Erarbeiten Sie ein Sicherheitskonzept für Ihren Betrieb und bestimmen Sie eine Person, welche für die Einhaltung der Datenschutzbestimmungen gemäss EU-Datenschutz-Grundverordnung verantwortlich ist. Wichtig ist, dass Ihre Anwender die Konsequenzen bei Verstössen kennen und wissen, was im Notfall (z.B. beim Verlust eines mobilen Gerätes) zu tun ist. 

#6 – Infrastruktur gezielt ausbauen

Im Zeitalter von Digital Working hat das altehrwürdige Arbeitspult mit Blumentopf und Familienfotos ausgedient. Dafür braucht es mobile Geräte, Datenzugriff von überall her, jederzeit verfügbare Software-Tools und schnelle Internetverbindungen. Cloud-Anwendungen sind aus dem digitalen Arbeitsalltag kaum mehr wegzudenken. Bestehende Infrastruktur sollte gezielt erweitert oder ersetzt werden und den konkreten Bedürfnissen der Anwender angepasst werden. 
 

#7 – Persönliche Kontakte aktiv pflegen

Der digitale Arbeitsplatz ist nicht nur von Ort und Zeit unabhängig, sondern oft auch von der Notwendigkeit persönlicher Kontakte. Um einer Vereinsamung der Mitarbeitenden vorzubeugen, braucht es zwischendurch Meetings, Workshops oder gemeinsame Feierabendaktivitäten. Diese Kontakte sind aktiv zu fördern und zu pflegen, sonst läuft man Gefahr, sich nur noch virtuell auszutauschen. Darunter leidet nicht nur das soziale Verhalten, sondern auch der kreative Gedanken- und Ideenaustausch. 
 

Fazit: Mit Köpfchen zum digitalen Arbeitsplatz

Das Beratungsunternehmen McKinsey konstatierte kürzlich: “The painful reality is that most transformations fail.” Zurückzuführen sei dies auf fehlendes Engagement seitens der Mitarbeitenden, ungenügender Unterstützung durch das Management sowie mangelnder, bereichsübergreifender Zusammenarbeit. Das muss nicht sein. Wer sich zielstrebig mit Köpfchen und Energie auf das Thema digitaler Arbeitsplätze einlässt, wird schneller, höher, stärker – ganz im olympischen Sinn – die Konkurrenz hinter sich lassen.  

Über den Autor: Dr. Robert Meyer

Dr. Robert Meyer ist seit 2011 Geschäfts­führer der myfactory International GmbH. Seine Leiden­schaft ist die Vermarktung von moderner Cloud ERP-Software über Online-Medien und Partner­vertrieb. Im Mittelpunkt steht bei ihm immer das Wohl von Anwendern, die eine funktional ausgereifte, leicht zu in­di­vidualisierende, intuitiv zu bedienende, auf allen Devices verwendbare, und mobil ein­setzbare Unternehmens-Software benötigen.

Über den Autor: Rainer Giersbach

Rainer Giersbach stieg 2000 in die IT-Branche über eine technische Hotline zu kfm. Unternehmens­software ein, wenig später übernahm er das Produkt Management für diesen Bereich. 2006 stieß er im Zuge einer Recherche zum Thema "Online-Warenwirtschaft" auf myfactory. Das Thema hat ihn nicht mehr losgelassen und seit 2007 gestaltet er als Program Manager die myfactory.BusinessWorld aktiv mit.

Über den Autor: Timo Bärenklau

Nach seinem erfolgreichen Studium mit Abschluss als Bachelor of Engineering im Studiengang „Internationales Technisches Vertriebsmanagement“ stieß Timo Bärenklau als Lead Spezialist zur myfactory International GmbH hinzu. Schon während seines Studiums entdeckte er seine Leidenschaft für Vertriebsoptimierung, besonders im Hinblick auf CRM-Systeme. Auch seine Bachelor-Arbeit hatte CRM als Schwerpunkt. Seit 2012 betreut er maßgeblich die Leadqualifizierung bei myfactory.

Über den Autor: Tobias Korch

Tobias Korch arbeitet seit März 2011 bei myfactory als Software-Entwickler. Seine Schwerpunkte sind die Produktionsplanung (PPS) und das Modul eCommerce. Er ist ein engagierter Verfechter des myfactory-Konzeptes EasyRelease, mit dem Partner updatesichere Zusatzprogramme zur myfactory Business Software erstellen können. Bei Partnern und Partner-Interessenten sind deshalb seine Programmierer-Schulungen und unterstützende Coachings sehr gefragt. Durch seine vieljährigen Praxiserfahrungen mit komplexen Softwareprojekten hat er den Kontakt zum Mittelstand und das Verständnis für Anforderungen und Problemstellungen der Unternehmen und Anwender. Wenn es nichts zu tun gibt (gibt es das eigentlich?) dann kümmert er sich um seine Familie, macht Musik oder interessiert sich für alles was mit IT zu tun hat.

Über den Autor: Jan Schweighart

Jan Schweighart arbeitete nach einem Software Engineering Studium an der Hochschule Konstanz als Software Entwickler für einen Software Dienstleister. Überzeugt von Produkt und Mentalität, kam er Ende 2013 zu myfactory wo er heute schwerpunktmäßig an der Weiterentwicklung von myfactory.CRM arbeitet. Herr Schweighart hatte früher mal Hobbies, Freunde und ein soziales Leben, so wird zumindest berichtet. Heute ist er Vater einer kleinen Tochter ;)

Über den Autor: Dr. Mathias Hamp

Dr. Mathias Hamp ist Kommunikations- experte und entwickelt Kommunikations- strategien zur Vermarktung von Ideen, Waren und Marken. Seit 2015 verantwortet er für myfactory den Bereich Online Marketing.

Über den Autor: David Lauchenauer

David Lauchenauer (*1963) ist seit 1988 als Unternehmer im Bereich Business Software für KMU tätig. Seit 2008 ist er in der Schweiz Geschäftsführer und VR der myfactory Software Schweiz AG und startete 2009 mit myfactory das professionelle Cloud ERP für den Schweizer KMU-Markt, weshalb er über sehr umfassende Praxiserfahrungen mit Cloud-Computing verfügt. Seit 2016 ist David Lauchenauer auch Co-Geschäftsführer und Gesellschafter der myfactory International GmbH.

Über den Autor: Stefan Girschner

Stefan Girschner (* 1967) berichtet als Fachjournalist seit vielen Jahren über Neuheiten und Trends in der IT-Branche. Seine journalistische Laufbahn startete er 1999 bei der Fachzeitschrift e-commerce magazin (ehemals IWT Magazin Verlag), wo er bis 2003 als Redakteur tätig war. Seit 2004 ist er freiberuflich für verschiedene Fachzeitschriften und Online-Portale in den Bereichen Unternehmens-IT, Computing sowie Wirtschaft und Industrie tätig. Darüber hinaus arbeitet er als Lektor und in der Schlussredaktion für Verlage und Agenturen. Von 2010 bis 2016 hatte er die redaktionelle Leitung des Digitalbusiness Magazin (WIN-Verlag) inne. Seit 2016 schreibt er wieder verstärkt für bekannte IT-Fachzeitschriften und -Portale.

Über die Autorin: Sandra Bültermann

Sandra Bültermann (*1975) ist seit 1999 als Technische Redakteurin tätig. Als langjährige Mitarbeiterin bei Fachzeitschriften, Agenturen und Softwareunternehmen verfügt sie über umfassende Kenntnisse in den Bereichen IT, Kommunikation und Contentmanagement. Ihre Kernkompetenz liegt darin, komplexe, technische Themen verständlich und zielgruppenorientiert aufzubereiten.
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