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Auf diese Unternehmenssoftware können Sie nicht verzichten

von David Lauchenauer am 29.09.2017

Kennen Sie heutzutage noch Unternehmen, die ohne Business Software auskommen? In den letzten Jahren haben insbesondere KMU in diesem Metier deutlich aufgeholt, Anwendungen zum Enterprise Resource Planning (ERP), zum Customer-Relationship-Management (CRM) oder zur Finanzbuchhaltung sowie Banking zählen hier zu den Systemen, die als kritisch gelten. Durch die Digitalisierung reicht es also nicht mehr nur solch eine Software im Einsatz zu haben, Wettbewerbsvorteile entstehen durch die IT-Effizienz und Nutzungstiefe der Anwendungen. In diesem Sinne profitieren Unternehmen durch ganzheitliche, modulbasierte IT-Systeme, um Systembrüche zu vermeiden und abteilungs- sowie bereichsübergreifende Unternehmensprozesse ganzheitlich abbilden zu können. Doch auf welche Unternehmenssoftware darf dabei nicht verzichtet werden?
 

Auf diese Unternehmenssoftware können Sie nicht verzichten

 
Wie bereits in der Einleitung angeklungen, werden darüber hinaus Systeme für die Finanzbuchhaltung und das Banking benötigt. Das System muss dafür nicht nur alle Transaktionen darstellen, sondern auch Belege buchen und alle Formalitäten der sorgfältigen Finanzbuchhaltung erfüllen. Die Erfüllung der gesetzlichen Auflagen ist schließlich ein zentraler Punkt, um als Unternehmen bestehen zu können. Wenn Sie im produzierenden Gewerbe tätig sind, so ist eine Anwendung zur Produktionsplanung und Steuerung unerlässlich, um die Fertigung optimal auszulasten und Ressourcen effizient einzusetzen. Manager hingegen benötigen vor allem zielgerichtete Informationen, die bei der Entscheidungsfindung unterstützen können. MIS-Systeme liefern hier übersichtliche Dashboards und Mechanismen, um das Unternehmen effizient zu steuern und auch strategisch auszuwerten. Immer mehr Unternehmen setzen darüber hinaus auf den E-Commerce als Vertriebskanal. Dafür werden ebenfalls effiziente Lösungen benötigt, die den digitalen Absatz ermöglichen.
 

Die Anforderungen an kritische IT-Systeme steigen

Branchenübergreifend lässt sich feststellen, dass die Kundenanforderungen an Produkte und Dienstleistungen, aber vor allem auch an den Kundenservice sich verändert haben und deutlich zunehmen. Damit steigen auch die Anforderungen an die Unternehmenssoftware, die im Unternehmensalltag unterstützen soll. Abteilungsübergreifende Prozesse dürfen hierbei nicht isoliert voneinander betrachtet werden, sondern müssen ganzheitlich abbildbar sein – und das auch unabhängig von Ort, Uhrzeit oder Endgerät. Dafür benötigt es eine gemeinsame Datenbasis, um eine konsistente Systemabbildung zu gewährleisten und Unternehmensprozesse nicht nur digital darzustellen, sondern diese im Idealfall auch zu automatisieren.
 

Die Kehrtwende bei der IT-Infrastruktur

Noch vor einigen Jahren galt es als Optimum, für jedes Problem eine passende Speziallösung einzusetzen. Im Ergebnis lässt sich in Unternehmen heutzutage eine Vielzahl an Insellösungen finden, die eine hohe vertikale Nutzungstiefe offerieren. Nicht selten nutzen die Anwender aber nur einen überschaubaren Teil des gesamten Funktionsumfangs. Konnten die Best-of-Breed-Systeme früher den Softwaremarkt dominieren, so wurde inzwischen eine Kehrtwende hin zu ganzheitlichen, modular aufgebauten und vollständig integrierten IT-Systemen vollzogen. Diese stehen inzwischen den Speziallösungen im Hinblick des Funktionsumfangs in nichts nach und bieten darüber hinaus eine Reihe an Vorteilen. Trotzdem gibt es immer noch Anwendungsgebiete, wo eine Spezialsoftware eingesetzt wird; dazu zählen unter anderem branchenspezifische Verwaltungs- und Projektmanagement-Lösungen, das Dokumentenmanagement (DMS), Leitstand-Software uvm.
 

Ganzheitliche Gesamtlösung oder heterogene IT-Architektur?

Bedingt durch die Veränderungen in der IT-Landschaft stehen viele IT-Entscheider nun vor der Herausforderung, ob sie weiterhin auf eine Best-of-Breed-Architektur mit vielen Spezialanwendungen setzen sollen oder ob stattdessen eine ganzheitliche Lösung eingeführt wird. Insbesondere, wenn eine ERP-Software eingeführt wird, kommt diese Frage oft hoch, da immer mehr ERP-Lösungen als ganzheitliche IT-Systeme das Fundament der Unternehmens-IT werden. Dabei sind eine Reihe von Faktoren zu beachten, die für oder wider des heterogenen IT-Ansatzes sprechen:
 
  • Der primäre Vorteil von Best-of-Breed-Lösungen liegt darin, dass Unternehmen für jede Herausforderung die optimal auf die jeweiligen Anforderungen angepasste Spezialsoftware einsetzen kann. Dem gegenüber stehen vor allem größere Aufwände bei der Einführung, des Betriebs und der Integration in die gesamte IT-Infrastruktur – und das teilweise nach jedem Update. Genau das ist die Krux, denn eine Integration via API bietet nur eine geringe Integrationstiefe; manche Systeme sind sogar gar nicht kompatibel.
  • Hinzu kommt die Tatsache, dass das benötigte IT-Know-how oftmals nicht vorhanden ist und extern eingekauft werden muss. Auch für die Anwender entstehen mehr Aufwände, da diese in jeder Software neu geschult und eingearbeitet werden müssen. Durch den Einsatz von Speziallösungen herrscht keine gemeinsame Datenbasis, was zu Dubletten und inkonsistenten Daten führt.
Für ein ganzheitliches IT-System spricht, dass eine All-In-One-Software deutlich schneller und kostengünstiger eingesetzt werden kann. Kompatibilitätsprobleme und eine fehlende Integrierbarkeit gehören der Vergangenheit an, da die Integration bereits von Hause aus vom Hersteller durchgeführt wurde. Individuelle Anforderungen lassen sich durch eine Individualisierung bzw. Parametrisierung abbilden. Der Partner ist darüber hinaus auch Ihr Ansprechpartner für alle auftretenden Fragen oder veränderten Anforderungen.
 
Heutzutage entscheiden sich immer mehr Unternehmen für die Vorteile einer ganzheitlichen Unternehmenssoftware, um so abteilungs- und bereichsübergreifende Prozesse aus einem Guss darzustellen und via Automatisierung auch Wettbewerbsvorteile zu erzielen. Eine einheitliche IT-Landschaft ist damit die Ausgangslage, um auch während der Digitalisierung für alle neuen Anforderungen bestens gerüstet zu sein.

Über den Autor: Dr. Robert Meyer

Dr. Robert Meyer ist seit 2011 Geschäfts­führer der myfactory International GmbH. Seine Leiden­schaft ist die Vermarktung von moderner Cloud ERP-Software über Online-Medien und Partner­vertrieb. Im Mittelpunkt steht bei ihm immer das Wohl von Anwendern, die eine funktional ausgereifte, leicht zu in­di­vidualisierende, intuitiv zu bedienende, auf allen Devices verwendbare, und mobil ein­setzbare Unternehmens-Software benötigen.

Über den Autor: Rainer Giersbach

Rainer Giersbach stieg 2000 in die IT-Branche über eine technische Hotline zu kfm. Unternehmens­software ein, wenig später übernahm er das Produkt Management für diesen Bereich. 2006 stieß er im Zuge einer Recherche zum Thema "Online-Warenwirtschaft" auf myfactory. Das Thema hat ihn nicht mehr losgelassen und seit 2007 gestaltet er als Program Manager die myfactory.BusinessWorld aktiv mit.

Über den Autor: Timo Bärenklau

Nach seinem erfolgreichen Studium mit Abschluss als Bachelor of Engineering im Studiengang „Internationales Technisches Vertriebsmanagement“ stieß Timo Bärenklau als Lead Spezialist zur myfactory International GmbH hinzu. Schon während seines Studiums entdeckte er seine Leidenschaft für Vertriebsoptimierung, besonders im Hinblick auf CRM-Systeme. Auch seine Bachelor-Arbeit hatte CRM als Schwerpunkt. Seit 2012 betreut er maßgeblich die Leadqualifizierung bei myfactory.

Über den Autor: Tobias Korch

Tobias Korch arbeitet seit März 2011 bei myfactory als Software-Entwickler. Seine Schwerpunkte sind die Produktionsplanung (PPS) und das Modul eCommerce. Er ist ein engagierter Verfechter des myfactory-Konzeptes EasyRelease, mit dem Partner updatesichere Zusatzprogramme zur myfactory Business Software erstellen können. Bei Partnern und Partner-Interessenten sind deshalb seine Programmierer-Schulungen und unterstützende Coachings sehr gefragt. Durch seine vieljährigen Praxiserfahrungen mit komplexen Softwareprojekten hat er den Kontakt zum Mittelstand und das Verständnis für Anforderungen und Problemstellungen der Unternehmen und Anwender. Wenn es nichts zu tun gibt (gibt es das eigentlich?) dann kümmert er sich um seine Familie, macht Musik oder interessiert sich für alles was mit IT zu tun hat.

Über den Autor: Jan Schweighart

Jan Schweighart arbeitete nach einem Software Engineering Studium an der Hochschule Konstanz als Software Entwickler für einen Software Dienstleister. Überzeugt von Produkt und Mentalität, kam er Ende 2013 zu myfactory wo er heute schwerpunktmäßig an der Weiterentwicklung von myfactory.CRM arbeitet. Herr Schweighart hatte früher mal Hobbies, Freunde und ein soziales Leben, so wird zumindest berichtet. Heute ist er Vater einer kleinen Tochter ;)

Über den Autor: Dr. Mathias Hamp

Dr. Mathias Hamp ist Kommunikations- experte und entwickelt Kommunikations- strategien zur Vermarktung von Ideen, Waren und Marken. Seit 2015 verantwortet er für myfactory den Bereich Online Marketing.

Über den Autor: David Lauchenauer

David Lauchenauer (*1963) ist seit 1988 als Unternehmer im Bereich Business Software für KMU tätig. Seit 2008 ist er in der Schweiz Geschäftsführer und VR der myfactory Software Schweiz AG und startete 2009 mit myfactory das professionelle Cloud ERP für den Schweizer KMU-Markt, weshalb er über sehr umfassende Praxiserfahrungen mit Cloud-Computing verfügt. Seit 2016 ist David Lauchenauer auch Geschäftsführer und Gesellschafter der myfactory Gruppe.

Über den Autor: Stefan Girschner

Stefan Girschner (* 1967) berichtet als Fachjournalist seit vielen Jahren über Neuheiten und Trends in der IT-Branche. Seine journalistische Laufbahn startete er 1999 bei der Fachzeitschrift e-commerce magazin (ehemals IWT Magazin Verlag), wo er bis 2003 als Redakteur tätig war. Seit 2004 ist er freiberuflich für verschiedene Fachzeitschriften und Online-Portale in den Bereichen Unternehmens-IT, Computing sowie Wirtschaft und Industrie tätig. Darüber hinaus arbeitet er als Lektor und in der Schlussredaktion für Verlage und Agenturen. Von 2010 bis 2016 hatte er die redaktionelle Leitung des Digitalbusiness Magazin (WIN-Verlag) inne. Seit 2016 schreibt er wieder verstärkt für bekannte IT-Fachzeitschriften und -Portale.

Über die Autorin: Sandra Bültermann

Sandra Bültermann (*1975) ist seit 1999 als Technische Redakteurin tätig. Als langjährige Mitarbeiterin bei Fachzeitschriften, Agenturen und Softwareunternehmen verfügt sie über umfassende Kenntnisse in den Bereichen IT, Kommunikation und Contentmanagement. Ihre Kernkompetenz liegt darin, komplexe, technische Themen verständlich und zielgruppenorientiert aufzubereiten.
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